Ruhm der Vergangenheit



Wo kommen die sieben Gaijin her und welche Zeugnisse und Geschichten erzählen uns von den Spuren ihrer früheren Tage auf dem westlichen Kontinent, von dem her der Befreier kommen soll?
Wir haben beschlossen, all dies zusammenzutragen.
Wir scheuen keine Kosten und Mühen, befragen die überlebenden Augenzeugen und durchsuchen alle Archive, um nun endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen.


Chronik aller frühen und weniger frühen Ereignisse


Chronisten


Relativ sichere Quellen
Gelehrter Anselm von Gratenstein

Magus Ardo Gorbas
Geweihter Thurgrimm

Chronik


1. Die Räuber aus dem Turm
Thalian, Elron, Albin, Achmed, Alirion

2. Der Schwarzmagier in Gareth
Thalian, Ranarion, Albin/Dergej, Greifax

3. Die Reise nach Festum
Thalian, Ranarion, Dergej, Greifax, Ardo, später Sonja

4. Die Namenlosen Tage im Turm
Thalian, Ranarion. Dergej, Greifax, Ardo

5. Der Schwarzmagier im Orkland
Thalian, Ranarion, Dergej, Greifax, Ardo

6. Krieg der Magier
Thalian, Ranarion, Dergej, Greifax, Ardo, Wolles Thorwaller

7. Die Schwarzmagierin in Al’ Anfa
Thalian, Ranarion, Danaijscha, Xermuch, Velissa, Aranion, Yal el Tanim

8. Die letzte Bastion
Yal schon tot, wie sieht es mit Thalian aus?
Ich glaube Cordovan und Janto sind beide bei uns auf Burg Weiden vom Waldemar empfohlen worden. @Daniel und Wolle habt ihr dann erst wieder nach der letzten Bastion weitergespielt?
War es nicht so, dass Thalian und Yal bei der Überquerung des Sichelstiegs gestorben sind, als wir nach Weiden wollten, um die Kampagne „Alptraum ohne Ende“ anzufangen? Oder haben wir nach der Überquerung erst „Die letzte Bastion“ gemacht und sind dann nach Weiden? Bin grad verwirrt.

9. Die Borbarad Kampagne
9.1 Alptraum ohne Ende
Cordovan, Ranarion, Danaijscha, Xermuch, Velissa, Janto di Salasador, Yal?
9.2 Unsterbliche Gier Cordovan, Ranarion, Danaijscha, Xermuch, Velissa, Janto

9.3 Pforte des Grauens aka Maraskan Cordovan, Ranarion, Falk, Xermuch, Velissa, Alrek
Also Cordovan ist auf jeden Fall am Ende des Rituals zur Herbeirufung der drei Dämonenarchen gestorben. Auf dem Rückweg war er nicht mehr dabei. Ich habe da glaube ich den Druidenzauber gemacht (wie hieß er nochmal...), in den ich meine gesamte Astral- und Lebensenergie gesteckt habe, um sie gegen die Feinde zu schleudern.

9.4 Bastrabuns Bann Thurgrimm, Ranarion, Ramon, Xermuch, Ardo, Alrek
Hm, vor Thurgrimm hatt ich noch nen anderen Thorwaler, allerdings nur sehr kurz, weil der sehr schnell gestorben ist, als wir mit diesen Echsen nahe Selem zu tun hatten. Weiß noch jemand, wann das zeitlich war? Da der Thorwaler nur sehr kurz gelebt hat, habe ich deswegen ja nochmal nen richtigen Thorwaler nehmen wollen, der dann aber zu meiner Bestürzung zu einem Geweihten geworden ist.

9.4.1 Im Dschungel von Kun-Kau-Peh
Ramon, Thurgrimm, Ardo, Alrek, Xermuch

9.5 Rohals Versprechen

9.5.1 Labyrinth
Ramon, Ranarion, Ardo, Xermuch stirbt => Jaschilin

9.6 Siebenstreich

Erzvampir im Kloster
Ramon, Jaschilin, Thurgrimm, Alrek,
Ranarion tot, Ardo dabei

9.7 Rausch der Ewigkeit

Die neue Heldengruppe

10. Die erste Rettung des Kindes
Morana, Rogerrim, "Gasthelden" Travin, Boronian und Svenja (von RatCon)

11. Das verlorene Alchemie-Labor
Vientomorro, Firian, Morana, Anandra, Perinja, Tochtex
12. Der Blautann und der dunkle Feenkönig
13. Asphalteros

14. Die Suche nach den Texten des Rattenfängers (der alte Einsiedler)
15. Das Abenteuer mit den Neckern
16. Das Praioskloster (Perinja, Vientomorro und Morana) / Labyrinth (Firian, Tochtex und Anandra)
17. Das Rabental
18. Der erste Miodru und die 2. Rettung des Kindes, als es zu den Zwergen gebracht wurde

19. Simyala-Kampagne
19.1 Namenlose Dämmerung
19.2 Stein der Mada
Endorian und Opacia
19.3 Der Basiliskenkönig
19. Der zweite Miodru den wir mit Hilfe der Zwerge vom Asphalteros platt gemacht haben. Da mussten wir ja ein Jahr zwischen drin warten bis die Zwerge den Tunnel fertig hatten. Aber vielleicht war es auch zwischen den Abenteueren der Simyala-Kampagne, so nach Namenloser Dämmerung vielleicht?

20. Fluch der goldenen Adern
Dieses Abenteuer könnte man auch eher als Unterkampagne sehen. Aber wie waren die Abenteuer darin. Da war ja der Zweiköpfige Wolf, wo wir mit Alrik und seinem Kumpan unterwegs waren. Dann ja die Sache mit dem Turm, den wir platt gemacht haben und die Episode mit dem Gottkaiser und der Schlangenbestie auf Maraskan. Und dann kam ja das, wo ihr anderen im Labyrinth wart, um die niederhöllischen Substanzen zu besorgen.

21. Die Reise ins Riesland
Hier war die Sache noch mit Hasrabal und dem Spiegel.
Der Endkampf Ratte vs. Anandra
Die Insel wo wir die Rituale durchgeführt haben/ Endkampf Vientomorro vs. Flüsterer
Die Insel der Zwergen-Riesen.


22. Ankunft in Chuo



1. Die Räuber aus dem Turm

Fragmente aus einem zerfallenen Turm in der Nähe der Dämonenbrache bei Gareth


Helden:
Thalian, Krieger
Aliron, Elf + Absalladustica, Hund
Elron, Elf
Achmed, Novadi Bei Achmed bin ich mir nicht sicher ob er schon dabei war

Ich glaube Achmed war schon dabei, bin mir aber nicht sicher.

Wir waren auf der Straße nach Gareth in der Nähe der Dämonenbrache und begleiteten einen Händler.
Oder Treffen wir ihn erst auf der Straße?

Dann wurden wir von Räubern angegriffen. Der Sohn des Händlers wurde entführt.
Stimmt das wirklich?

Wir haben die Räuber in die Dämonenbrache verfolgt und sind zum Turm gelangt, zwischen durch fanden wir einen Felsen, der wie eine geöffnete Hand aussieht. Wir besiegen die Räuber, retten den Sohn und nehmen den Turm für uns in Besitz.
Ich erinnere mich noch daran, wie wir mit einem Pfeilhagel beschossen worden sind. Thalian hat da ziemlich viele Pfeile abbekommen (6-12 Stück) und hats schwer verletzt überlebt. Die anderen haben ihn dann irgendwie weitergetragen. Ein zweiter wurde auch noch schwer verletzt (Wer?).

Um den Turm ist ein kleiner Wassergraben, er hat drei intakte Stockwerke, und ein zerfallenes viertes. Es gibt einen Keller, die Falltür war unter Stroh im Erdgeschoss versteckt.
Im Erdgeschoss sind auch die Essensvorräte. Im ersten Stock die Küche/Speiseraum und im zweiten Stock die Unterkünfte der Räuber. Im Keller ist ein Riss der mit Gerümpel zugestopft ist.
Das im Erdgeschoss die Vorräte und die Fallgrube waren bin ich mir sicher, was die anderen Stockwerke angeht vermute ich nur. Auch weiß ich nicht wirklich ob das oberste Stockwerk tatsächlich zerfallen war. Ich glaube wir haben später doch das Dach mit Teer einstreichen lassen gegen die Brandpfeile von unserem ersten Schwarzmagier. Vielleicht gab es noch eine Bibliothek und ein Alchemielabor in einem der oberen Stockwerke, ich hab noch Aufzeichnungen daheim muss mal schauen.

Dann sollen wir auch die Kisten, die die Räuber geklaut haben bergen, dürfen laut den Anweisungen des Händlers aber nicht reinschauen. Wir sollen ein Zehntel vom Inhalt bekommen.
Wie haben wir denn den Auftrag bekommen und wie haben die Räuber die Kisten geklaut, erst beim Angriff, wo wir auch dabei waren oder schon vorher?

Wir entdecken bei der Suche nach den Truhen hinter dem Gerümpel im Keller eine Tür, über der mit Kreide ein Pentagramm gezeichnet ist. Die Tür lässt sich erst nach dem Wegwischen des Pentagramms öffnen. Dahinter ist ein Gang. Wir folgen ihm und werden von Skeletten angegriffen, die wir nicht besiegen können. Wir werden bewusstlos und die Skelette zerfallen wieder. Wir wachen wieder auf und können uns zurück in den Turm flüchten, indem wir ein kurzes Stück gehen, während die Skelette zerfallen sind und uns tot stellen, wenn sie auferstehen und uns eingeholt haben. Zum Glück folgen sie uns nicht über die Türschwelle. Wir ruhen uns einige Tage aus und suchen weiter nach den Truhen.
Wir finden die sie im Lehmboden, im Keller vergraben. Wir bekommen die Truhe aber nicht mehr nach oben, da sie zu schwer sind und nicht mehr mit daran befestigtem Seil durch die Bodenluke passen. Wir beschließen doch hinein zu schauen. Eine der Kisten ist voller Dukaten und die andere voller Diamanten.
Also ich denke dieser Abschnitt dürfte so passen.

Wir schildern dem Händler das Problem und gestehen ihm in die Kisten geschaut zu haben. Wieso haben wir das gemacht?
Entweder waren wir schlicht zu neugierig oder wir haben was Seltsames/Böses darin vermutet und wollte es daher nicht einfach so zurückgeben…

2. Der Schwarzmagier in Gareth

Das Tagebuch dieses Norbarden scheint die einzigen bisherige Quelle zu sein, die etwas über den Schwarzmagier in Gareth, die Reise nach Festum und die Tage des Namenlosen im Turm berichten. Jedenfalls habe ich keine weiteren Erzählungen darüber gefunden. Der Name des Norbarden war übrigens Dergej Firnin, wie ich herausfinden konnte. Offenbar war er bis nach dem Krieg der Magier aktiv, doch sein Tagebuch endet nach den Namenlosen Tagen im Turm.

Tagebuch eines Norbarden, gefunden nach seinem Tod in Festum – erster Teil

Ich werde verhaftet und treffe im Gefängnis Elron. Wir werden Freunde. Wir wurden angeklagt, einige Männer durch den „bösen Blick“ getötet zu haben. Jamiel kommt sie besuchen. Wir werden freigebsprochen und suchen die anderen Freunde des Elfen. Sie treffen Jamiel und Thalian und erfahren das Achmed tot ist. Wir erforschen dann weiter die Katakomben und begegnen Greifax in der Dämonenbrache. Dieser griff uns an und wurde von Thalian in einem Zweikampf schwer verwundet. War das der abgehackte Arm, den Elron wieder annähte?
In den Katakomben fielen Greifax durch einen Spalt 10 m in die Tiefe. Elron sprang auch hinab um Greifax zu helfen. Thalian und ich gingen los, um ein Seil zu holen. Danach kletterten sie heraus und suchten weiter nach dem Schwarzmagier. Als wir ihn nicht fanden gingen wir zurück zum Turm, dort fanden wir ihn in einem Gang, zusammen mit drei Zombis. Wir besiegten ihn, doch der Söldner wurde mit Schlachtfeldfieber infiziert, an dem er dann starb. Welcher Söldner?
Wir sagten es seiner Familie.
Die Anzeige über dem Gitter sengt sich auf 12. Dann erholen wir uns in unserem Turm.
Ich und Jamiel suchen in der Dämonenbrache Kräuter. Dabei wurden wir von Silberwölfen überrascht. Jamiel kommt ihm Kampf um, aber der Kampfmagier Ardo Gorbas, der auf mich und die Wölfe stößt hilft mir. Zuvor war Elron beim Jagen gestorben. Als wir am Turm angelangt waren, wurden Ranarion und wir einander vorgestellt.


3. Die Reise nach Festum


Tagebuch eines Norbarden – zweiter Teil

Dann erreichte uns das Gerücht von einem Schwarzmagier in Festum. Sofort brachen wir auf, ohne uns vorzubereiten.
Schwierigkeiten auf der Reise waren die Kälte, das Fehlen von Feuerstein und Stahl. Wir treffen auf Riesenaffen, die wir aber besänftigen können. Dann merken wir, dass wir uns verlaufen haben.
Greifax kletterte dann auf einen Baum, um die Gegend nach einer Siedlung abzusuchen. Dabei fiel er hinab und brach sich ein Bein. Wir bauen eine Trage und erreichen dann die Ruinen eines Dorfes, dass Greifax gesehen hatte. Dort bauen wir eine Schneehöhle. Dann klettert auch Thalian einen Baum hinauf und sah in der Nähe Rauch aufsteigen. Es war ein Dorf. Wir beschlossen dort einen Heiltrank und wärmere Kleider zu kaufen. Außerdem heuerten wir dort einen Jäger an der uns zurück zu den Ruinen geleiten sollte. Wir geben Greifax den Trank und kehren ins Dorf zurück. Wir gehen in ein Wirtshaus.Die Bewohner des Dorfs beschuldigen uns verflucht zu sein und wollen uns lynchen. Wir müssen uns dann den Weg aus dem Wirthaus frei kämpfen, dabei hilft uns überraschenderweise eine Dorfbewohnerin namens Sonja, die dann mit uns flieht. Bei der flucht wird Ardo fast von zwei Pfielen getötet, doch Ranarion schafft es ihn rechtzeitig zu heilen.
Wir befürchteten nun von Praiosgeweithern verfolgt zu werden und beschlossen nun durch den Bornwald zu fliehen, doch soweit kam es nicht. Wir wurden vor dem Wald von Orken angegriffen. Diese konnten wir in die Flucht schlagen, doch als ich ein paar fliehende verfolgt habe, haben diese mich kurzerhand entführt. Die anderen verfolgen dann meinen Entführern und mir. Gemeinsam trafen wir dann auf eine Art Praiosgeweithern, der zusammen mit den Orken in einer Sekte war, die sich nur „die Organisation“ nannte. Es stellte sich heraus, dass sie uns für die Anhänger eines Schwarzmagiers hielten und uns zurück nach Gareth brachten, um uns in einem der Tempel zu testen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass wir zu den Gute gehören, boten sie uns an in ihre Organisation einzutreten, was wir dann auch taten. Zuerst begannen wir dann eine dreimonatige Ausbildung, in der jeder von uns 3 Silberstücke pro Tag bekamen. Später sollten wir dann bestimmte Aufträge ausführen. Dann sollten wir auch 1 Dukat pro Tag bekommen.



3. Die Namenlosen Tage im Turm



Tagebuch eines Norbarden – dritter Teil

Nach einem Monat Ausbildung begangen die Tage des Namenlosen und Sonja hatte die „glorreiche“ Idee, diese Tage in unserem Turm in der Dämonenbrache zu verbringen. Ardo und Ranarion waren gleich dagegen. Greifax war es egal, so wie ihm vieles egal ist, was ihm nichts einbringt. Und Thalian, der verliebte Hund, folgte seiner Herzensdame Sonja überall hin. Ja auch ich war ein Idiot gewesen, diese verdammte Neugier hatte mich auch dazu getrieben dafür zu Stimmen.
Jetzt im nach hinein bereue ich diese Entscheidung, ich werde niemals mehr die Tage des Namenlosen außerhalb einer Stadt verbringen, jedenfalls nicht freiwillig.
Genau um Mitternacht fing ein Pochen aus der Erde an, das sich über die ganze Zeitspanne der Namenlosen Tage hinziehen sollte. Das Pochen reizte uns sehr und raubte uns den Schlaf. Für Ranarion war es wohl am schwersten und um sich abzulenken, fing er an auf einem Stück Holz herum zu schnitzen. Inzwischen hatten wir anderen einen Spalt im Keller? geöffnet, aus dem es am lautesten pochte. Wir gingen hinunter und entdeckten hinter einer Runentür 20 Skelette, die Tür schlossen wir wieder und liefen zurück. Das erst hier die Skelette in dem Gang entdeckt wurden widerspricht dem Fragment, das in dem zerfallenen Turm gefunden wurde. Ich halte dies hier jedoch für die ältere und damit zuverlässigere Quelle.
In der Nacht tobte ein schweres Gewitter und die Kiste, die wir auf die Luke gestellt hatten, schob sich wie von Geisterhand von der Luke weg, die sich daraufhin immer wieder öffnete.
Plötzlich fing das Stroh von unseren Betten an zu schweben und formten sich zu seiner Gestalt, die allerdings sofort wieder verschwand als Thalian mit seinem Zweihänder auf sie eingeschlagen hatte.
Dann viel Sonja in Ohnmacht und wachte später von Alpträumen geplagt wieder auf.
Später richteten sich Ranarions Haare auf und als Sonja in berührte, fuhr sie schmerzerfüllt, wie von einem Blitz getroffen zusammen.
Wieder etwas später beobachteten wir, wie ein riesiges Ungeheuer in den Boden Grub, dort wo das Labyrinth sein musste. Dann aber traf es ein Blitz und es stank nach verbranntem Fleisch.
Plötzlich schwebte dann Thalians Zweihänder in der Luft und griff ihn an. Er konnte gerade noch ausweichen und der Zweihänder fuhr in den Boden. Thalian und Greifax mussten beide zusammen anpacken, um die Waffe wieder zu befreien. Auch andere Waffen, darunter Ranarions Aleezar, griffen uns, diese wurden jedoch allesamt von unserem Anführer zerschlagen. Die restlichen Waffen schoben wir dann unter eine Kiste
Dann stürzte ein Balken von der Decke und eine Stunde später fuhr plötzlich ein Blitz in den Balken und hinterließ eine auch für Ardo unbekannte Rune. Unser Anführer hielt sie wohl für ein böses Zeichen und begann mit seinem Zweihänder darauf herum zu hacken. Dies hatte zum einen die Folge, dass seine Waffe sich auf magische Weise erwärmte, so dass er ihn loslassen musste und zum anderen, dass aus dem Nichts ein seltsames Buch erschien. In diesem Buch standen die gleiche Art Runen, wie auf dem Balken, die natürlich für Ardo ebenso unverständlich waren. Thalians Waffe hatte inzwischen ein Loch in den Boden geschmolzen. Auf den letzten Seiten des Buchs fand Ardo dann ein Text auf Bosperano.
Er stammte von einem Magier, der versucht hatte das Buch zu übersetzen. Er hatte herausgefunden, dass dieses Buch zu denjenigen Streitern des Guten teleportiert wird, die am meisten von Bösen bedroht würden. Kein sehr moralisch aufbauender Gedanke, dass wir dies sein sollen.
Unser wissbegieriger Magier machte sich sogleich an die Arbeit, um das Buch schnell zu übersetzen, allerdings merkte er bald, dass er mindestens drei Monate brauchen würde, um es vollständig zu entschlüsseln.
Dann hörten wir Sonja im Schlaf stöhnen und eilten zu ihr. Wir fanden sie immer noch schlafend, sie schwitzte und stöhnte noch immer. Um sie herum steckten Splitter des herabgestürzten Balkens.
Wir versuchten sie zu wecken, doch sie wachte einfach nicht auf. Erst als wir ihr einen Eimer Wasser ins Gesicht schütteten, schlug sie die Augen auf. Aber sie war nicht mehr sie selbst. Erst bemerkten wie nichts, doch dann griff sie mich aus heiterem Himmel an und versuchte mich zu beißen. Gemeinsam musste wir sie niederringen und betäuben, es ging leider nicht anders.
Nachdem wir wieder in den Hauptraum zurückgekehrt waren, bekam Ranarion plötzlich keine Luft mehr. Wir versuchten das vermeintliche Etwas aus seinem Hals zu spülen, was wenig nutzte, denn das Wasser gefror gleich. Nun Eis bekämpft man mit Feuer, also steckten wir ihm einen brennenden Holzspann in den Mund, worauf er durch den Schreck nach Luft schnappte – endlich. So sprang er Boron noch einmal von der Schippe.

Daraufhin flog ein Schwarm Fledermäuse durchs Fenster und schnappte das Buch. Wir töteten sie und holten das Buch zurück. Dann setzte sich eine weitere Fledermaus auf Ranarions Schulter, schmiegte sich an dessen Wange und hängt sich dann an seinen Arm und schlief ein. Kurze Zeit später erschien der Geist, in der Gestalt eines Schwertes wieder, tötete die Fledermaus und verschwand wieder. Dieser Geist hatte uns schon vorher einmal angegriffen und dabei den Aletzaar des Elfen zerstört. Und dieser erneute Angriff sollte nicht der letzte gewesen sein. Zuvor jedoch war Greifax eingeschlafen. Ich selbst versuchte ebenfalls zu schlafen, konnte es aber nicht. Während ich mich herum wälzte, nahm eine dämonische Präsenz von mir Besitz. Als sie in mich eindrang, spürte ich dies, doch irgendetwas beschützte mich, so dass dies keine weitere Auswirkungen auf mich hatte. Greifax jedoch erwischte es und er verlor den Verstand wie Sonja. Diese wurde von Greifax fast getötet, denn als sie ihn angriff, musste er sie aus Notwehr niederschlagen und sie war zu der Zeit schon sehr schwach. Glücklicherweise konnte jedoch Ranarion sie mit einem Zauber retten.
Danach passierte eine Weile überhaupt nichts, bis der Poltergeist mit dem Schwert wieder angriff. Er griff Ranarion an, doch Greifax sprang dazwischen und parierte den Schlag mit seinem Spieß, worauf dieser zerbrach. Danach verschwand der Geist wieder.
Es vergingen zwei Stunden ohne irgendwelche Ereignisse. Dann wachte Sonja auf und redete wirres Zeug mit Begriffen, die selbst Ardo nicht verstand. Wir leerten ihr dann einen Eimer Wasser über den Kopf, worauf sie anfing dümmlich zu grinse und Stroh zu essen. Nach einem weiteren Eimer verkroch sie sich in einer Ecke und war ganz und gar verängstigt. Ein erneuter Eimer schien sie wieder normal zu machen, doch konnte sie uns dann weder sehen noch hören. Ein letzter Eimer brachte sie dann wieder völlig zu Verstand, doch sie erinnerte sich nicht mehr an uns. Dann brach sie erschöpft zusammen und schlief ein.
Wieder vergingen Stunden ohne das geringste Ereignis, dann tauchte plötzlich eine schwarze Wolke auf. Thalian schlug auf sie ein, doch sie Wolke verschwand nicht. Sein geweihter Zweihänder begann jedoch zu glühen. Sie wurde so heiß, dass er sie loslassen musste. Sie wurde dann weiter so heiß, dass sie sie mit dem verschmolz und für immer verloren war. Aus der Wolke aber wurde eine schöne nackte Frau, die uns in ihren Bann schlug. Thalian wollte uns noch warnen, aber es war schon zu spät. Wir starrten sie einfach nur an. Alle außer Greifax und Sonja, die beide schliefen. Wir starrten dann immer noch lange Zeit auf den Punkt, wo sie gestanden hatte, als sie schon lange weg war. Wie lange ich so da standen wussten ich nicht, doch als mich die anderen wieder zur Vernunft gebracht hatten – sie waren schon vorher aus dem Bann erwacht – erinnerte ich mich, dass aus dem Haar der Frau fünf Hörner hervor standen. Ein Dämon hatte uns aufgesucht. Was er gewollt hatte, wurde klar, als wir bemerkten, dass Ranarion nicht mehr hier war. Was aber der Dämon mit ihm vorhatte wussten wir nicht. Unser Freund war wohl jedoch verloren.
Stunden später jedoch tauchte Ranarion wieder auf. Seine Kleidung hing in Fetzen und er war übersät mit Kratzern und Schrammen. Als wir fragten, was passiert sei, sagte er nur, dass es die schlimmste Zeit seines Lebens war. Ansonsten schwieg er darüber beharrlich.
Nach der Aufregung versuchten wir erst einmal wieder zu schlafen. Als ich jedoch dann wieder erwachte, befand ich mich nicht mehr in unserem Turm, sondern auf dem Weg nach Gareth. Wie ich hierher kam wusste ich nicht. Ich entschloss mich zum Turm zurück zu gehen, als ich plötzlich einen Lichtschein bemerkte, der zwischen den Bäumen des Waldes umher glitt. Nachdem ich mich vorsichtig näher geschlichen hatte, bemerkte ich, dass es Thalian und Ardo waren. Ich war froh sie zu sehen und dankte Hesinde, dass sie noch lebten. Sie waren ebenso froh mich zu sehen, doch auch ziemlich verwirrt. Sie fragten mich, ob ich denn die Knochenwand nicht gesehen hätte und deuteten hinter sich. Nun sah ich sie auch und eine große Angst befiel mich und ich machte kehrt. Ich rannte was meine Füße her gaben, bis ich zu einer weiteren Wand kam, die vorher nicht da gewesen war. Dann rannte ich wieder zurück in die andere Richtung, als ob ein Höhlenbär hinter mit her gewesen wäre. Als ich wieder an meinem Freunden vorbei kam, schlug mich Ardo kurzerhand bewusstlos.
Als ich wieder aufwachte hatte ich mich wieder beruhigt. Meine Freunde berichteten mir was seit der letzten Nacht passiert war: Um etwa acht Uhr war ich aufgestanden und war gegangen – ich erinnerte mich dann, dass ich damals wahnsinnige Angst hatte im Turm zu bleiben. Meine Gefährten wollten mich festhalten, aber Sonja griff sie an. Sie war völlig außer sich und in dem Tumult konnte ich entkommen. Kurz nachdem ich weg war, hatte sich ein Heshtot in unserem Turm manifestiert. Da Thalians nun zerstörter Zweihänder die einzige Waffe gewesen war, die gegen Dämonen wirken, war Ardo die einzige Hoffnung meiner Freunde. Dieser konnte dann auch den Dämon mit einigen Fulminicti besiegen. Dann entschlossen sie sich nach mir zu suchen und nach Gareth zu gehen, doch Greifax bekam am Tor unseres Turm schreckliche Angst und wollte nicht gehen. Später berichtete er, dass er auf dem Tor eine abscheuliche Dömonenfratze gesehen hätte. Ranarion wollte ihn nicht alleine lassen und Sonja war wieder bewusstlos, also gingen Thalian und Ardo alleine los. Auf dem Weg nach Gareth war dann die Knochenmauer aufgetaucht. Seitdem hatten sie versucht wieder hier heraus zu kommen. Als ich bewusstlos war tauchte bei ihnen ein Zant auf, der ebenfalls von Ardo – Hesinde sei Dank – besiegt werden konnte. Danach hatten sie mich dann geweckt. Nun versuchten wir aus der Falle wieder heraus zu kommen. Dann tauchte plötzlich Sonja aus den Schatten des Waldes auf. Wir fragten sie, ob sie die Knochenwände nicht gesehen hätte und ob sie einen Weg wüsste hier heraus zu kommen.
Und sie hatte tatsächlich eine Theorie dazu: Wenn wir nicht daran dachten nach Gareth zu gehen, sondern uns auf unseren Turm konzentrierten, könnten wir die Barriere durch schreiten. Wir versuchten es dann und es klappte. So gingen wir dann zurück zum Turm, der einst einer Räuberbande gehört hatte. Dort trafen wir wieder auf Ranarion und Greifax, der gerade schlief. Da wir sonst nichts tun konnten, warteten wir angespannt auf das Ende der namenlosen Tage. Die Zeit verging nur langsam und der Wahnsinn von Greifax und Sonja wurde immer schlimmer. Greifax nannte uns nicht mehr bei unseren Namen und griff uns sogar an. Plötzlich begann Sonja sich aufzulösen und wir anderen konnten nur hilflos dastehen und zu sehen. Dann fing es auch bei Ardo an. Doch sein Wille war stark genug, um das Unheil abzuwenden. So hatte Sonja für ihre Torheit mit dem Leben bezahlt.
Es war der letzte Namenlose Tag um etwa 10 Uhr morgens, als das stetige Pochen lauter wurde, draußen wurde es taghell und verdammt heiß. Als es kaum noch aus zu halten war, tanzten plötzlich Blitze um Ranarions Kopf und fuhren in den Boden. Dann viel Ranarion bewusstlos zu Boden. Daraufhin ebbte das Pochen wieder auf das vorherige Maß ab und es wurde wieder dunkler und kälter. Es dauerte drei Stunden bis Ranarion wieder erwachte und er erinnerte sich nicht mehr an die vergangenen Tage. Kurz vor dem Ende der Namenlose Tage kam dann eine schwarze Wolke auf unseren Turm zu. Wir flohen daraufhin lieber in den Keller und wir hatten gut daran getan, denn die Wolke zerstörte die oberen Stockwerke vollständig, was uns auf ein neues Problem stelle. Wir waren dort unten gefangen.

21. Die Reise ins Riesland


Fragment aus Rashdul, Tulamidenlande


In der Karawanserei vor Rashdul entdecken wir einen Dschinn in einem alten Spiegel. Dieser Dschinn erzählt uns von sich und dass er nur befreit werden kann, wenn man den Spiegel mit einem bestimmten Tuch abreibt. Wir gehen zu dem Händler von dem der Karawansereibesitzer den Spiegel gekauft hat, da dort wohl das Tuch zu finden ist. Als wir dorthin kommen hat gerade ein Magier das Tuch gekauft. Als er aber aus dem Laden kommt, kommt gerade der Neffe der Shanja und verlangt vom dem Magier das Tuch. Dieser gibt es nur unter Widerwillen her. Auch Perinja versucht den Wachen des Edlen noch das Tuch abzunehmen, sieht es aber dann ein, dass es zu gefährlich ist.
Als wir dann wieder zurück in der Herberge waren, erfuhren wir, dass Leffer von den Beni XXX. niedergeschlagen wurde und unser Zimmer durchwühlt wurde. Allerdings wurde nichts von uns gestohlen, sondern nur nach dem Spiegel gesucht.
Im Folgenden beschlossen wir nun Nachforschungen zu betreiben, dazu gingen wir zu den Geschichtenerzählern und zum Hesindetempel. Die Geschichtenerzähler konnten uns allerdings nicht wirklich weiterhelfen und auch die Nachforschungen gestalteten sich aufgrund der sprachlichen Probleme als schwierig. Der Hesindegeweihte versprach uns dennoch gegen eine kleine Spende, sich auf die Suche zu machen. Der Dschinn selber kann oder will uns nicht bei unseren Nachforschungen weiterhelfen. Bei einem Aufenthalt im Phextempel erhält Perinja einen Auftrag von einem der Phexgeweihten in Form eines Briefes in der geheimen Sprache der Phexdiener. Mit Hilfe eines Bettlers kann sie die Nachricht nach einer Weile entschlüsseln. Der Auftrag ist nur an sie gerichtet und sollte wohl nur von ihr gelöst werden. Als Gegenleistung erhoffen wir die Hilfe der Phexgeweihten bei der Beschaffung des Tuchs aus dem Palast der Shanja.
Derweil treffen wir den Magier, der das Tuch und den Spiegel unbedingt haben will. Er bietet uns nur wenig Geld für den Spiegel und erklärt, dass es ein Familienerbstück sei, und wir ohne das Tuch nichts damit anfangen könnten. (erst nach einer Weile hat er uns das erzählt) Ursprünglich habe er seinem Großvater gehört, dessen Besitz verkauft wurde und nun von ihm als dessen Enkel wieder zusammengesammelt werde. Er berichtet uns weiterhin, dass die Beni XXX. wohl von irgendjemand angeheuert wurde, der auch an den anderen Erbstücken interessiert sei und schon einige erworben hätte. Auf die Frage, ob er uns als Gegenleistung für den Spiegel gewissen Informationen über den Mentor besorgen könnte, reagiert er positiv. Allerdings wird der Vorschlag von Vientomoro aufgrund des Widerstands von Anandra nicht weiter verfolgt… Wir vertrösten ihn und wollen erst noch weiter auf die Ergebnisse des Hesindegeweihten warten, der noch ein paar Tage brauchen könnte. Allerdings sitzt uns auch die Zeit im Nacken, da wir auch schnellstens nach Khunchom müssen, um dort das Geld von der Nordlandbank abheben sollten. Wenn erstmal unser Steckbrief dort angekommen ist, kommen wir nie wieder an das Geld ran.