Yal el Tanim: Um das Forenspiel nicht zu stockend und diskussionslastig zu gestalten, werde ich (zum Beispiel beim Erkunden der Gänge) außer bei wichtigen Entscheidungen schon auf die Eingaben von wenigen Spielern eingehen. Auch beim Forenspiel ist es denke ich empfehlenswert mit Musik zu arbeiten, damit ein wenig DSA-Feeling gewahrt bleibt. Falls die Reihenfolge nicht ausdrücklich beschrieben wird, geht immer derjenige in der Gruppe voraus der eine bestimmte Erkundung vornehmen will.
Viel Spaß!

Karte

Yal el Tanim: Obwohl die Kälte des Ostens im Heimmond selbst tief unter der Erde nach euch greift, bieten die feuchten Mauern des Zisternengrabs wenigstens Schutz vor dem frostigen Wind, obwohl selbst das stille Wasser in der Zisterne sich beim Füllen der Schläuche eiskalt anfühlt. Ein stetes Tropfen hallt an vielen Stellen durch die Gänge, und wenn ihr beim Kundschaften in die grinsende Fratze eines untoten Schädels schaut, läuft es euch aus anderem Grund kalt den Rücken herunter.

Wahrlich kein einladender Ort, und doch...
die Rauheit der zerklüfteten, auf der anderen Seite des Flusses zerborstenen Landschaft und die untergegangene Zivilisation Normoras üben auch hier unten einen Reiz und eine Anziehungskraft aus, wie als ob die seit so langer Zeit unbeachteten Ruinen ihre Geheimnisse weiterzugeben ersehnten - als ob die alten, feuchten Gewölbe und Mauern allein darauf warteten, dass die Last ihrer Erinnerungen endlich von ihnen fallen möge.

Sentari: Aufmerksam blickt sich Sentari noch einmal um. "Unglaublich welche Schätze, welche magische Kraft wir hier schon gesehen haben. Ich bin gespannt, ob wir hier noch weitere Artefakte und altes Wissen finden." Ein wenig fröstelnd fügt er hinzu: "Diese Untoten hier sind zu gut gerüstet. Mir graut davor, dass sie sich irgendwann alle in Bewegung setzten. Wer weiß, wie viele hier in diesen kalten Gewölben noch ausharren. Wir sollten vielleicht erst einmal dem großen Kanal weiter hinein folgen, da sehen wir recht weit, vor allem ihr, Laindir, und wir haben einen zweiten Rückzugsweg im Notfall."
Sentari nimmt die Zeichnung und deutet auf den Steg auf der rechten Seite des Kanals, nahe des zugemauerten Eingangs. "Wir sollten dann allerdings auch besser auf die Decke achten, vorher haben wir die losen Steine dieser steilen Treppe auch nicht gesehen." ... "Ich zeichne weiter, Jin-Li-Sensei." ... "Wer geht voran?"

Yal el Tanim: [Marschreihenfolge ist noch unklar, ich mache trotzdem schon ein Stück weiter] Der Kanal setzt sich noch 25 Schritt gerade fort, bis ihr auf die Quelle des zuvor gehörten Rauschens stoßt: Eine Stufe, über die das Wasser sechs Schritt in die Tiefe stürzt - ein künstlicher Wasserfall. Stark korrodierte, mit schleimigem Kalk überzogene Metallstufen führen linker und rechter Hand nach oben, das Deckengewölbe bleibt in gleicher Höhe von bisher dreizehn Schritt und ist damit ab hier nurmehr sieben Schritt über dem Kanalgrund. Während ihr die Stufen noch auf Stabilität testet, platscht es auf einmal und eine skelettierte Hand greift aus dem Wasser [IN-Proben zum instinktiven Ausweichen: Misslungen bei Riku, Laindir und Shan; Shan steht am nahesten] Shan wird von einem kalküberzogenen untoten Skelett, dass sich wohl Jahrhunderte geduldig am Kanalrand festklammerte, am Stiefel gepackt und mit enormer Gewalt ins Wasser gezogen. Sofort greift die Strömung nach Shan und dem Skelett und sie treiben in einen ungleichen Nahkampf verwickelt unter Wasser den Kanal entlang, wobei die Strömung sie in die Mitte des schnellfließenden Wassers zieht. Ihre Geschwindigkeit ist ca. 3 Schritt/Herzschlag, und nach rund hundert Schritt würden sie über den großen Felsensturz in den Bergsee geschmettert. [Infos zum Kampf. Ich mache immer 3 KR auf einmal, also sagt für die nächsten drei KR an. Der mörderische Untote wird versuchen Shan neben dem Knöchel auch an der Kehle zu packen und zuzudrücken (Ringen, wegen der enormen KK mit sofortigem echten Schaden), wobei der Untote im Gegensatz zum völlig unvorbereiteten Shan nicht nach Luft schnappen muss.]

Shan: Shan schreit noch überrascht auf bevor er in den Fluten versingt. Unter Wasser geht dann ein wildes Gerangel los. Shan tritt mit seinem freien Bein drei vier Herzschläge lang blind nach dem sich noch unter ihm befindenden Skelett. Dann versucht er gezielt nach dem Arm zu treten, der ihn festhält. Vielleicht gelingt es ihm so wieder frei zu kommen.

Riku: Wir sollten versuchen Shan unser Seil zuzuwerfen, dass er sich daran festhalten kann und nicht weiter den Fluß hinab abgetrieben wird. Alle außer mir sollten das Seil festhalten, während ich dann versuche den Untoten vom Rand aus mit meiner Waffe zu beharken, so dass er entweder Shan loslässt oder nicht weiter seinen Ringgriff verstärken kann und sich Shan vielleicht von selbst befreien kann.

Yal el Tanim: [Shan (Wahrer Kampf) / Skelett (Ringen): 1. KR AT missl / AT gel PA gel 2. KR AT missl / AT gel PA gel 3. KR AT missl / AT missl] Shans Tritte treffen das Skelett unter Wasser nie hart genug um ihn zu befreien, allerdings kann er mit großem kämpferischen Geschick die zweite Hand des Untoten von sich abhalten. Zum Problem wird langsam, dass Shan vorher nicht Luft holen konnte und seine Lunge ihn stark an die Oberfläche drängt (zweitens ist es sehr kalt im schnell fließenden Wasser). @Riku: Da das Seil im Rucksack ist, würde es 5 KR dauern es aus Deinem Rucksack hervorzukramen; dann ist Shan etwa 30 Schritt entfernt und Du müsstest den Wurfhaken mit Seil etwa 35 Schritt (wegen der Wurfdauer) weit werfen (wäre gerade noch so durchführbar, insbesondere da neben Shan herlaufen und gleichzeitig zuschlagen kaum möglich ist wegen der hohen Fließgeschwindigkeit und Entfernung zu Shan vom Kanalrand / am Anfang könntest Du eine Attacke machen, solange Shan noch 'Fahrt gewinnt', allerdings wird nachher dadurch die Wurfstrecke 6 Schritte weiter / was auch möglich wäre ist reinspringen und mitkämpfen, unter Wasser ist der Tetsubo aber schwer handhabbar, evtl. Tanto oder Nahkampf besser).[Stand nach 3 KR: 18 Schritt weggetrieben. Wir machen den Kampf mal weiter, aber die Aktionen der anderen werden rückwirkend berücksichtigt, d.h. der Kampfverlauf ist zunächst nur vorläufig und spiegelt evtl. noch nicht die tatsächlichen Geschehnisse wider. Update: Beim Herauskramen kann Riku auch schon mit ca. 4 Schritt pro KR mitlaufen (Ausnahme: 2 in der 1., was die Wurfdistanz um 18 (bei 30) Schritt reduziert; allerdings braucht das Einschwingen mit dem Wurfhaken wenn ich mir das so vorstelle schon eine zusätzliche KR, so dass wir nach 6 KR bei 14 (+ ca. 3 durch Wurfzeit) Schritt Entfernung wären. Wurfwaffen wäre auf jeden Fall gefragt.]

Sentari: Sentari springt erschrocken zurück und zerknittert dabei die Karte in seiner linken Hand. Dann deutet er mit seinem Stab auf das Skelett, konzentriert sich kurz und spricht: "Paralysis!" Kurz darauf noch einmal: "Paralysis!" Und nach einem verzweifelten Blick in das dunkle Wasser noch einmal: "Paralysis!"

Yal el Tanim: Ergänzende Frage: Wer hält eigentlich eine Lampe / Lichtquelle? Wenn das Shan war, ist sie jetzt wahrscheinlich aus - und im bloßen Schein von Leuchtkristallen würden gerade Wurfaktionen und Zauber schwieriger.

Shan: [ Ich habe auf jedenfall das Lampenöl, ob ich auch die Lampe habe und ob ich sie dann auch gerade getragen habe, weiß ich nicht. Könnte aber gut sein. Andererseits wäre es geschickter wenn Riku und ich nicht die Lampe tragen, da wir beide mit beiden Händen kämpfen.]
Shan versucht sich in den nächsten 6 Herzschlägen weiter freizutreten. Wenn ihm die Luft ausgeht, versucht er sich so zu drehen, dass das Skelett unter ihm ist. Dann versucht er sich mit dem freien Fuss vom Skelett weg nach oben zu drücken.

Riku: [Ich hätte die Lampe demjenigen gegeben, der hinter der ersten Reihe im Gang oder in der Mitte läuft, damit die vordersten und hintersten Personen ggf. kämpfen können. Aufstellung: Riku, Laindir, Jin Li, Sentari, Shan -> demnach Jin Li oder Laindir] Da ich nicht darauf vertraue, dass Shan sich selbst befreien kann oder Sentari mit seinen Zauber Erfolg hat, laufe ich auf jeden Fall parallel zu Shan mit und versuche in der Zeit das Seil herauszukramen. Da unser Seil nur noch 13 Schritt ? lang ist, muss ich versuchen auf Shan aufzuschließen, um das Seil aus ca. 5-10 Schritt Entfernung dann zu werfen.

Laindir: Laindir zuckt auch kurz erschrocken zusammen als das Skelett aus dem Wasser tauscht und Shan unter Wasser zieht. Falls Laindir die Lampe hatte, gibt er sie Jin Lee. Laindir spurtet darauf hin los, nickt Riku noch zu, als dieser den Vorschlag macht, Shan das Seil zuzuwerfen. Laindir versucht so schnell es geht, an Shan und dem Skelett vorbei zu kommen und sucht sich eine geeignete Position um mit seinem Speer eingreifen zu können. Dabei versucht er, je nach Situation, entweder Shan am Rucksack mit dem Speer zu erwischen um ihn in die Nähe des Ufers zu ziehen, oder falls dies aus der Situation heraus nur schwer möglich ist, das Skelett am Arm zu erwischen mit dem es Shan fest hält.

Yal el Tanim: [Zur Lampe: Ok, ich denke es ist, sobald man hintereinander gehen muss, vom Licht bzw. Schatten her besser, wenn wirklich der Vorderste die Lampe nimmt. Ist aber kein Problem, Riku hat Jin Li die Lampe dann schnell in die Hand gedrückt und Jin Li müsste Riku und Laindir halt sofort folgen, wenn dieser im Laufen sein Zeug herauskramen (sich an den anderen außer Laindir vorbei drängen, Behinderung von Sentari beim Zaubern unvermeidlich) und Shan im Auge behalten will. Ich nehme an wenn Riku Jin Li zuruft "Brauche Licht!", macht er das.
Sentari wären die ersten beiden Zauber aber sowieso misslungen.
Seil ist nach meinen Infos 15 Schritt lang (vielleicht war es vorher noch 17 Schritt, hatte sowas im Kopf?). Um nahe genug heranzukommen um das Seil noch selbst am hinteren Ende festzuhalten, braucht Riku noch 1 KR Sprint + Körperbeherrschungsprobe (gel.!) wegen dem teils rutschigen Kanalweg, insgesamt also 7 KR seit dem Hinterhalt. Laindir braucht 5 (aus W6) KR + Körperbeh.-Probe (gel.!), bis er weiter vorne in günstiger Position für eine AT steht. Riku und Jin Li sind mit dem Licht dann ca. 15 Schritt entfernt, was Laindir nichts ausmacht ;)]

Laindir: Da Laindir weiß, dass er dem Skelett mit einer einzigen Attacke wahrscheinlich nicht die Hand abhauen kann, er aber auf der anderen Seite wahrscheinlich nicht stark genug ist um Shan an Land zu ziehen, wird er ,falls die Situation es zulässt, versuchen Shan irgendwo an seinem Rucksack zu treffen damit der Speer sich verhackt und er ihn verlangsamen kann oder herziehen kann. Laindir nimmt dabei auch in Kauf Shan zu verletzten. Sollte das Skelett Shan so verbergen attackiert er das Skelett, in der Hoffnung Shan damit befreien zu können.

Yal el Tanim: In der 3. KR gelingt zunächst Sentari der 3. Zauberversuch [mit 3 Runen, K + V(3)], wobei Sentari selbst mittlerweile im Dunkeln zurückgelassen wurde, aber er kann Shan und das Skelett gerade noch sehen. Allerdings tritt bei dem Skelett die Wirkung des Geflechtes [trotz K, V(3) und effektiv 5 Runen] nicht ein!
[Shan (Wahrer Kampf) / Skelett (Ringen): 4. KR AT missl / AT gel PA missl] In der vierten KR packt das Skelett Shan an der Gurgel. Nun kämpft Shan unmittelbar um sein Leben.
[Skelett (erleichterte Ringen-AT) / Shan (erschwerte Ringen-PA) : 5. KR AT missl] Shan kann sich dem Würgegriff entziehen. [Shan (Wahrer Kampf) AT missl]
[Laindir AT gel] Laindir erwischt Shan am Rucksack und muss gegen Strömung und das Gewicht von Shan und Skelett angehen [erleichterte KK-Probe, da Laindir die beiden nur näher zum Kanalrand ziehen will. Patzer] Laindir wird mit in den Kanal heruntergerissen und verliert den Kontakt zum Speer.

Laindir: Laindir schreit erschreckt und auch verärgert laut auf und versucht sich natürlich im ersten Moment über Wasser zu halten. Der zweite Gedanke ist, mit einer Hand den Speer zu ergreifen und mit der anderen Hand den Beckenrand. Dabei greift er, sich auf seine Intuition verlassend, blind an den Beckenrand und greift mit aller Kraft und Gewalt zu (nimmt dabei natürlich in Kauf sich an der Hand zu verletzten).

Yal el Tanim: [Laindir Schwimmen-Probe, missl] Laindir kämpft allein mit dem Element Wasser an sich, da der Kanal zu tief und reißend zum Stehen ist. Im Laufe von 5 KR kann Laindir sich entweder zu seinem Speer, der weiter in Shans Rucksack steckt, oder zum Ufer durchkämpfen (womit er dann anhält, während Shan evtl. weitergerissen wird) - oder zu Rikus Seil, falls dieser den Wurf Richtung Shan schafft.
[Shan (Wahrer Kampf) / Skelett (Ringen): 6. KR AT missl / AT missl; nun 36 Schritt Drift]
[Ich mache schonmal 1 KR weiter: Shan (Wahrer Kampf) / Skelett (Ringen): 7. KR AT missl / AT gel Pa gel; Shan hat kein AT-Glück]
Riku gelingt [in KR 6-7] ein sehr guter Wurf [1, aber unbestätigt], der Wurfhaken verhakt sich direkt am Speer. Normalerweise sollte das Halten nun kein Problem für den kräftigen Riku darstellen [erleichterte KK-Probe, aber Patzer / erneut 20 oh mann]. Riku steht auf einer besonders rutschigen Stelle und wird auch in den Kanal gerissen. Immerhin gelingt ihm das Festhalten am Seil.

Laindir: (Outtime: LOL, echt geil unsere Aktionen... immer nen Patzer und alle landen im Wasser... oh mann :) ).
Laindir wird sich, schon bevor Riku seinen Wurf vollführt, dazu entscheiden sich zu seinem Speer durchzukämpfen. Er weiß zwar, dass seine Schwimmkünste sehr schlecht sind, jedoch kann er vom rettenden Kanalrand auch keinen Einfluss mehr auf Shans Rettung nehmen. Deshalb versucht er seinen Speer zu erreichen und dann irgendwie den Rand zu greifen um Shan weiter zu helfen.

Yal el Tanim: (solange Riku an den anderen hängt, verlangsamt sich durch Rikus Gewicht das Gesamtgespann auf 2,5 Schritt / Herzschlag Drift; Riku dürfte aber Probleme haben mit Rüstung und Rucksack schwimmen zu können und wird zunächst mal die Luft anhalten. Er muss sich entweder retten lassen oder Rüstung & Rucksack [zu BE 4 (gut für ne Schwimmen-Probe wäre eher 0)] runter abschneiden, um selbst schwimmen zu können - oder z.B. sich am Seil zu Shan ziehen, was aber ca. 8 KR dauerte.)
[Laindir erreicht in KR 10 seinen Speer, ich warte erst mal zumindest auf Shans Eingabe]

Shan: Shan ist kurz verwundert, das etwas seinen Rucksack trifft, bevor er aber nachgrübeln kann was das war, wird er weiter vom Skelett bedrängt.Erstmal muss er das Skelett loswerden. Da seine Tritte wirkungslos zu sein scheinen, zieht er einen seiner Säbel und versucht damit den Arm abzuhacken. Er weiß aber das dies sehr schwer ist und versucht deshalb mit beiden Händen zuzuschlagen, um mehr Kraft hinter den Schläge zu bekommen.

Yal el Tanim: [8. KR Shan zieht einen Säbel, Skelett AT gel, Shan Ausweichen* gel
*ist erschwert, aber leichter als Waffenparade
9. KR Shan erschwerte AT missl, Skelett missl, 10. KR genau gleich; 57 Schritt Drift] Auch mit dem Säbel kann Shan unter Wasser wenig ausrichten, während er dem Griff des Skeletts mit hastigen Bewegungen bisher entgehen kann. Langsam wird Shan aber wohl klar, dass in der raschen Strömung der Felssturz immer näher rückt.
Laindir gelingt es zwar nicht, den Kanalrand richtig zu greifen, aber als gerade die Brücke in Reichweite ist, hängt Laindir sich an diese, den Speerschaft in der linken Hand. [KK-Probe, im Misslingensfall was soll Laindir zuerst loslassen: Speer oder Brücke; Shan bekommt so oder so durch Laindirs Aktion einen Ruck ab in KR 11]

Sentari: Sentari eilt, sich dicht an die gemauerte Wand haltend, seinen Gefährten hinterher.

Laindir: Laindir nimmt all seine Kraft zusammen, greift den Speer noch einmal fester und reckt seine rechte Hand nach oben um sich an der Brücke festzuhalten. Seine kalten, nassen Hände finden nur schwer halt an der Brücke. Laindir schreit laut auf um Shan, das Skelett und sich selbst an der Brücke festhalten zu können. Seine linke Hand umschließt das vertraute Holz des Speer nun so fest, dass Laindirs Knöchel weiß hervor treten. Er ist fest entschlossen, den Speer auf keinen Fall los zu lassen!

Yal el Tanim: Gelungen! Laindir hält, wenn auch mit äußerster Mühe, Shan, den Untoten und Riku gegen die Strömung. Wie lange Laindir durchhält ist allerdings ungewiss - doch Zeit für Shan, Riku und Sentari ist gewonnen.
(Jin Li ist ausgerutscht und braucht daher wahrscheinlich zu viel Zeit um herzukommen.)

Sentari: Sentari läuft so schnell es geht, um rechtzeitig bei Laindir zu sein und ihn festzuhalten, bzw. Riku aus dem Wasser zu helfen. Er hat dabei keine Scheu, seinen Stab und den Plan in die Nische bei der Brücke fallen zu lassen und sich dann auf die Brücke zu legen.

Shan: Wenn Shan sieht, dass er festgehalten wird, versucht er nun den anderen Rand der Brücke (den in Richtung Abgrund) zu greifen, um sich selbst festzuhalten, so dass Laindir entlasstet wird. Wenn es geht wirft er den Säbel zuvor an Land, notfalls lässt er ihn fallen. Falls er nicht an den Rand hinkommt, versucht er doch wieder mit Tritten das Skelett los zu werden. Den Säbel behält er in dem Fall in der Hand.

Riku: [Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eine Ende des Seils am Speer von Laindir fest, während ich das Seil noch fest halte]
Ähnlich wie Shan versuche ich den anderen Rand der Brücke zu erreichen und mich dort hochzuziehen. Da ich mich aber nicht über Wasser halten kann, lasse ich mich auf den Boden des Kanals sinken, um dann dort in die Hocke zu gehen und mich mit einer kräftigen Bewegung nach oben aus dem Wasser zu katapultieren [funktioniert natürlich nur, wenn das Wasser nicht allzu tief ist - wie tief ist es denn?]. Alternativ versuche ich die gleiche Aktion am Kanalrand, wenn dieser näher oder besser zu erreichen ist.

Shan: [Das hab ich am Anfang mal per Email gefragt. Das Wasser ist etwas mehr als 2 Schritt tief.]

Yal el Tanim: Sentari gelingt es, flink zu sein und er kommt wenige Herzschläge nach Laindirs festhalten zur Brücke. Shan gelingt es, die andere Seite der Brücke zu greifen, seine Waffe auf der Brücke abzulegen und sich gleichzeitig halb hochzuziehen - obwohl der Untote Shan beträchtlich behindert, da er weiterhin versucht an Shans Kehle zu kommen und Shans Bein als Stütze dafür nutzt. Dem Untoten misslingt der Kehlgriff zwar, allerdings klammert er sich erfolgreich nun weiter oben an Shan an Rucksack und Kleidung. Riku [das Problem ist weniger die Tiefe, als die reißende Strömung, die Kälte, nicht allzuviel Licht, da Jin Li mit der Lampe noch in einiger Entfernung ist und die Orienterungslosigkeit unter Wasser eines miserablen Schwimmers: Insgesamt verlange ich aber da beim Laindir schon so gehandhabt nur eine KK-Probe], der etwas langsamer getrieben ist, hängt sich kurz darauf auch erfolgreich an die Brücke.

Sentari: Sentari greift, am Rande der Brücke knieend, die oberste, vorne dick auftragende Schicht seines Onmioji-Gewandes. Diese zieht er über seinen Kopf und unter dem Rucksck heraus und lässt sie zu Laindir herunter, der sie bestimmt besser greifen kann als einen Stab.

Shan: Shan versucht alle seine Kraft zu mobilisieren, um sich auch mit dem Skelett nach oben zu ziehen.

Yal el Tanim: [OT: Bis jetzt läuft das Foren-DSA ja sogar dynamischer, als ich fast in meinen kühnsten Träumen erhofft hätte ;) Trotzdem ein Vorschlag: Theoretisiert ein bisschen und denkt ein bisschen mehr in die Zukunft als beim Live-DSA, dann kommen wir noch flinker voran. Gekürzt und übertrieben: "Falls es Shan gelingt, dann zieht er seinen Säbel und schlägt dem Skelett den Schädel ein. Danach wünscht er seinen Schrecken mit Rikus Ume zu betäuben und noch das restliche Normora abzusuchen." Ob das dann in Abhängigkeit der Umwelt und Aktionen der anderen auch wirklich so passiert, können wir ja daraus entwicklen.] Shan hustet zwar aufgrund geschluckten Wassers und der Nachwirkung des kurzen Würgegriffs keuchend, kann aber sich und das Skelett auf die Brücke ziehen. Dieses bleibt dabei nicht untätig, hat aber seine Taktik geändert: Es versucht Shan mit dem Stich einer Knochenfingerhand von der Seite zu durchbohren, während es an seinem Rucksack hängt: Shan bekommt das zwar schmerzhaft zu spüren, aber es reicht nicht zur ernsthaften Verletzung [AT missl].

Shan: Shan tastet blindlings nach seinem Säbel, während er versucht den Attacken des Skeletts auszuweichen. Wenn er seinen Säbel gefunden hat schlägt er dem Skelett den Schädel ein. Danach hilft er Sentari den sich eventuell noch im Wasser befindenden Laindir nach oben zu ziehen. Ist der Kampf vorbei bedankt er sich bei seinen Kameraden und schlägt bibernd vor erstmal ein Feuer zu machen. "Vor erst habe ich vom Schwimmen in eiskalten Wassern genug!", meint er noch grinsend und froh darüber nochmal davon gekommen zu sein.

Laindir: Sobald Laindir spürt, dass er kein großes Gewicht mehr mit seinem Speer zu halten hat, weil sich Shan und Riku nun selbst festhalten können, lässt sich von Sentari aus dem Wasser ziehen und attackiert das Skelett um es endlich los zu werden. Danach macht er sich zitternd und Zähne klappernd daran ein Feuer anzumachen, was ihm wahrscheinlich nicht gelingt, weshalb das Besser Jin Lee übernimmt. Auf Shans grinsen, kann er sich angesichts der Situation und dem erlebten nicht wirklich ein Lächeln oder Grinsen abgewinnen.
Nachdem der Schock verdaut ist und die Kleidung wieder trocken will Laindir den Komplex weiter erforschen, alte Aufstellung!

Riku: Ich ziehe mich keuchend und bibbernd auf die Brücke hoch und spucke das restliche, verschluckte Wasser aus. Sofern das Skelett noch nicht duch meine Gefährten erledigt wurde, gehe ich sofort in den Nahkampf, um Shan endlich von dem Miestvieh zu befreien! Anschließend erkundige ich mich nach dem Wohlergehen von Shan und kontrolliere zunächst mal meine Ausrüstung. Gerne helfe ich Laindir beim Entfachen eines Feuers. Wenn wir wieder marschbereit sind, bin ich begierig darauf den Komplex weiterzuerforschen. Wir sollten nun aber noch besser aufpassen, v.a. in der Nähe des Wassers, dass uns so etwas nicht nocheinmal passiert!

Shan:
Kanal1.jpg
Die Brücke über den Kanal
















Yal el Tanim: Zu dritt vereint gelingt es euch endlich, das Skelett in einem unübersichtlichen Gerangel auf der Brücke (mehr das, als ein geordneter Kampf) in seine Bestandteile zu zerlegen - allerdings trifft es Shan einmal heftig mit der Skeletthand in den Bauch und fügt ihm eine mittelschwere Verletzung zu. Außerdem ist Shans Hals blau und er spricht heute etwas krächzend.
Der Zwischenfall hat weitere gefährliche Spuren hinterlassen: Obwohl ihr zum Schutz der wasserempfindlichen Bögen und Holzwaffen diese stets so oft wie möglich imprägniert, stellt Riku fest, die Bögen sollten einige Tage trocken gelagert und nicht gebraucht werden [bis die Holzfeuchtigkeit wieder auf einsatzfähigem Niveau ist: Siehe Quellen über Holzbögen im Netz, sonst droht innerer Bruch beim Anspannen; auch für Speer und Tetsubo ist der BF für ca. 2 Tage erhöht und ihr braucht um Rost und Deformation zu vermeiden nun alle Waffenpflegeutensilien für Metallwaffen und Lederrüstung, die übrig waren, außer Schleifstein], was die Nahrungssituation schwierig gestalten dürfte. Die Nassen können lautes Zähneklappern und Schüttelanfälle nur mit Mühe unterdrücken, und (viel) Feuerholz muss (spätestens) nach dem Verbinden Shans dringend beschafft werden. Da selbst ein lauer Wind draußen für die Nassen äußerst gefährlich wäre, müssen wohl Sentari und Jin Li, nachdem sie mit reduzierter Kleidung alles irgendwie Wärmende an die anderen gaben, für ein einigermaßen wärmendes Feuer viel Holz aus den Dornenbüschen am Ende des Schluchtseeweges schlagen und hertragen. Dann gelingt Jin Li das Feuer machen, das vollständige Aufwärmen und Trocknen dauert bis zum späten Nachmittag. [Falls ihr noch etwas Schlaues zum Aufwärmen wisst oder eine andere Strategie verfolgen wollt: Bitte dazu etwas schreiben; ansonsten werde ich dann Krankheitsregeln anwenden und im Zweifelsfall auf Krankheiten erkennen würfeln. Zur 4.-5. Stunde wären die dann vollständig Aufgewärmten (falls nicht krank) ausgeruht genug um weiter zu erforschen, allerdings Jin Li und Sentari etwas erschöpft vom wiederholten Holz herschaffen. Eine Alternative wäre z.B., im windgeschützten Komplex schon am Nachmittag wenn eure Ausrüstung noch in Teilen feucht oder ihr nicht ganz aufgewärmt seid weiterzuerkunden (oder aber beim Holzholen helfen, was allerdings kälteren Bedingungen aussetzt), da die körperliche Betätigung eure Muskeln ebenfalls aufwärmen würde. P.S.: Wie war denn die alte Aufstellung?]

Yal el Tanim: [Alle Angaben nach * sind noch vorläufig, hier falls ihr wie oben gefragt eine andere Strategie verfolgen solltet.] *Am späteren Nachmittag diagnostiziert Jin Li bei Shan & (Riku) [Edit: Riku bleibt gesund wegen dem schneller entfachten Feuer nach Sentaris Idee], die immer noch husten, eine Anfangsform der Krankheit Catarrhus (Keuche). Im Moment ist sie noch nicht schlimm und könnte bald wieder verschwinden, allerdings sollte man vor allem bei Shan, bei dem die Symptome etwas stärker sind, der Heilung nachhelfen. Als Behandlung empfiehlt Jin Li die häufige Gabe von heißem Tee (den ihr allerdings nicht habt) und Warmhalten. Laindir bestätigt die Diagnose und fügt hinzu, dass bestimmte Kräuter die Krankheit effektiv bekämpfen können. Laindir nennt Tee vom Thymian, jungen Fichtentrieben oder aus jener Blume, die hierzulande Großblütige Daimyokerze genannt wird; allerdings wächst ersteres nicht hier und der Rest nicht im Winter (die Daimyokerze wäre in diesem Gelände vermutlich zudem sehr selten). Shan nennt Stellaria Media (Andere Namen: Fiebergras, Hühnerdarm, Sternmiere, Fieberkreuz, Wintergras : Sieht aber kaum grasähnlich aus, sondern ähnelt einem 2 Finger bis (in warmen Regionen) 2 Spann kleinen Strauchbüschel mit sehr kleinen Blättern), diese Pflanze ist ganzjährig erntbar - allerdings erinnert sich Jin Li an Zweifel seines Pflanzenkunde-Senseis gegenüber der volkstümlich postulierten Wirksamkeit von Stellaria Media gegen Keuche.

Sentari:"Bei des großen Susanoo No Mikotos kaltem Atem, ich dachte schon, das wäre euer Ende, Shan. Den Kami sei Dank, dass ihr es geschafft habt." Sentari schlägt vor, das alte Holz aus der Waffenkammer zu verwenden, um schnell ein großes Feuer zu machen. Er will aber nicht so schnell wieder die Erkundungen fortsetzen, niedergeschlagen murmelt er: "Ich kann nicht mehr zaubern, so kraftlos und verwundbar habe ich mich noch nie gefühlt. Ich bin wohl wirklich eine Last für euch, ich überschätze mich wohl maßlos. Eigentlich dachte ich, den Paralysis schon sehr gut wirken zu können - aber..." ... "Es wäre für alle besser, wenn ein paar eurer Artefakte mit semipermanenten Geflechten ihre magische Wirkung wieder entfalten könnten, bevor wir weitergehen."

Yal el Tanim: [Siehe Edit oben. Noch ein Frage: Wo richtet ihr euer Aufwärm-Lager ein? Es wäre zum Aufwärmen vorteilhaft nicht in einem der nassesten Teile des Komplexes (Kanal oder Zisterne) zu sein, andererseits auch Möglichkeit zum Rauchabzug bieten.]

Sentari: Sentari, trotz seiner niedergedrückten Stimmung noch praktisch denkend, schlägt vor, das Feuer am Fuße der steilen Treppe im Leuchtstein-Gewölberaum zu machen. Der Rauch kann nach oben abzeihen, wird dort aber vielleicht lang das fortkommen erschweren (evtl. müssen wir noch ganz vorsichtig und mit Seil gesichert das Loch in der Treppe vergrößern). Aber wir haben immer Licht und es ist nicht ganz so feucht.

Yal el Tanim: *Der Lagerplatz entpuppt sich als gut ausgewählt.
*Nachmittag. Jin Li ist gerade dabei draußen Holz zu holen, das Waffenkammerholz ist verbraucht. Laindir hört vor dem Hintergrund der Wassergeräusche ein neu hinzukommendes, regelmäßiges leises Klappern aus Richtung Treppe und Kanal (lange bevor irgendjemand sonst etwas bemerkt).

Sentari: flüsternd: "Am Besten Laindir schaut einmal vorsichtig durch das Loch oben in der Treppe, oder horcht in der Nähe, falls ein herunterfallender Stein ihn verraten könnte. Wir machen uns Kampf- und Fluchtbereit." Möglichst geräuschlos bindet Sentrari das Seil in der Mitte seines Bo fest. "Vielleicht ist es ja nur Jin Li."

Laindir: Nachtrag: zum aufwärmen fällt Laindir in dieser Situation nichts besseres ein. Jedoch sollen alle die durchnässt sind, ihre Kleider ausziehen, und sich gegenseitig wärmen (jaja... Körperkontakt, geht halt nicht anders). Dazu mit den noch trockenen Decken / Kleidungsstücken der anderen behängen um am Feuer schnell wieder warm zu werden. Gegenseitiges reiben der Haut bringt am Anfang natürlich auch noch etwas.
Flüsternd: "Jin Li kann es nicht sein, es ist ein Klappern wie von einem Untoten. Ich hoffe ich täusche mich!. Macht euch kampfbereit, ich sehe nach." Wie Sentari es gesagt hat schleiche ich mich kampfbereit und vorsichtig in Richtung des Geräusches um etwas zu erkennen bzw. mehr zu hören, die anderen sollen sich, soweit es geht, kampfbereit machen.

Yal el Tanim: Durch Laindirs Idee in der Anfangszeit vor Entfachen des Feuers tritt bei Shan eine schwächere Form von Catarrhus auf, die eventuell auch ohne Behandlung mit speziellen Heilkräutern heilt, allerdings sind noch Bettruhe und Gabe von heißen Tees zwei Tage lang zu empfehlen.
Wie gesagt, kommen die Geräusche aus beiden Richtungen. Laindir schleicht die Treppe nach oben und bemerkt am oberen Ende das schwerbewaffnete Skelett, dass den Gang weiter hinten bewachte, langsam, aber unaufhaltsam auf euer Lager zukommen. Der Helm beschattet das skelettierte Gesicht bis auf den furchteinflößenden Unterkiefer, in dem teils schräg nur noch zwei Drittel der Zähne vorhanden sind. [TA-Proben, für die anderen gilt diese erst wenn sie Untote sehen: Laindir gel, alle anderen missl, bei Shan knapp]

Sentari: [Nachtrag zum Feuer: Hatten wir nicht noch Pyrophor?] "Ich kann euch nicht helfen, noch nicht mal im größten Notfall wäre ich gegen diesen Untoten eine Hilfe. Das Feuer muss es hergelockt haben. ... Geräusche aus beiden Richtungen! Wir sollten versuchen nach draußen zu fliehen, solange uns nicht zu viele Skelette den Ausweg versperren." Falls es sicher nur das eine Selett ist, können wir auch versuchen es im Hauptkanal unter das Loch in der Treppe zu locken und im richtigen Moment einen schweren Stein durch das Loch herunterwälzen.

Yal el Tanim: [Ja, wir hatten noch eine Portion Pyrophor. Ich habe sie mal verbraucht, auch wenn jemand (Laindir?) mir glaubhaft versicherte, dass man Feuer auch mit Zunder sehr schnell entfachen kann. Meine Recherchen ergaben 3 Minuten für eine offene, z.B. trockenes Holz entzündende Flamme, wenn man noch geeignetes Sekundärmaterial beisammen hat.]

Shan: Shan ist bereit zu kämpfen, wenn wir uns dafür entschließen. Immer noch leicht zitternd, vielleicht schon etwas hustend, zieht er seine beiden Säbel und stellt sich neben den Eingang zur Treppe. Er schlägt Riku vor, wieder zusammen gegen das Skelett vorzugehen: "Am besten ist es wohl, wenn ich versuche die Aufmerksamkeit des Skeletts auf mich zu ziehen" ,wobei er mit seinem Zeigefinger erst auf seine Nase deutet und dann auf Riku, " damit du gut auf es einschlagen kannst, Riku-San."
Wenn aber dann das Skelett näher kommt, zögert Shan doch noch kurz, weshalb Riku zumindest bei der ersten Attacke vor ihm zuschlagen muss.

Laindir: Laindir kommt mit starrem und doch schreckerfülltem Gesichtsausdruck zurück geschlichen. Flüsternd: Das Skelett, welches den Gang weiter hinten bewacht hat, kommt auf uns zu. Wenn wir nicht schnell von hier verschwinden, wird es uns erreichen. Ich werde euch in diesem Kampf keine Hilfe sein können..."

Sentari: Wir stellen auf jeden Fall erst sicher, dass die Geräusche nur von dem einen Skelett kommen, und gehen dafür bis zum Hauptkanal. Wir dürfen auf keinen Fall riskieren, dass von der Kanalseite weitere Untote kommen und wir damit in der Falle sitzen. Wenn wir dann schonmal beim Hauptkanal sind, sollten wir erst einmal bessere Methoden, wie den Stein von oben wählen, direkt kämpfen können wir dann immer noch.

Yal el Tanim:
Nachtlager-Raum2.jpg

Shan: "Wie es aussieht müssen wir uns doch aufteilen, Riku-San". Shan stellt sich nun doch dem anderen Skelett entgegen. Er kämpft mit beiden Säbeln und macht hauptsächlich immer zwei normale Attacken, und parriert nur mit einer Waffe [Emaina-Uke-Dachi].

Yal el Tanim: (Shan nun auf Laindirs Position, Laindir bei Sentari) Auch dieses Skelett macht mit voller, altertümlicher Rüstung, einem gewaltigen, erstaunlich gut erhaltenen Tsurugi (gerades, zweischneidiges Schwert der Vergangenheit), das länger als ein Katana ist aber von dem Untoten in einer Hand gehalten wird und einem großen Eisenschild einen äußerst bedrohlichen Eindruck. Obwohl es relativ langsam kämpft, kann Shan in den ersten sechs Herzschlägen zwar vier Treffer landen (zwei gegen Schild und zwei gegen Rüstung), aber ohne nennenswerten Effekt auf die unheilige Kreatur. Dabei gerät Shan selbst in Bedrängnis, als ein Hieb auf ihn zukommt und Shan erkennen muss dass es etwas schwieriger ist ein so langes Schwert zu blocken (zum Glück kann der Untote durch Schild und Gang nicht allzu ausladende Hiebe austeilen) - Shans Verteidigung hält dennoch stand - vorerst.
Da hat Riku einen deutlich besseren Stand, dessen schwere Waffe er im großen Bogen schwingt und dreimal am Schild vorbei direkt in des Untoten Rüstung versenkt. Sein Gegner ist von Knochen und Rüstung her trotz schwerer Ausstattung demoliert, und der schwankende Untote wurde Riku dabei noch nicht mal wirklich gefährlich. Allerdings - das unheilige Leben seines Gegners ist noch nicht erloschen.

Shan: Shan ändert dann seine Taktik. Er macht nun mehr nur noch einzelne gezielte Attacken [Emaina Tsuki] und versucht ansonsten den Untoten mit beiden Säbeln zu parieren. Er hofft das Skelett solange aufzuhalten bis Riku ihm helfen kann.

Yal el Tanim: Die nächsten sechs Herzschläge geht bei Shan wie auch Riku das Gefecht hin und her, ohne dass einer der Kontrahenten etwas abbekommt (einmal trifft Riku noch wirkungslos in die Rüstung). Kurz darauf gibt sich Shans Skelett eine Blöße, stolpert und haut sich selbst Kniescheibe und den halben Fuß ab. Gleichzeitig wird Riku mit dem schweren Tsurugischwert an der Brust getroffen und Rikus Leder erfährt, dass die rostige Klinge noch sehr scharf ist - zum Glück kommt Riku mit einer leichten Prellung davon.

Laindir: Laindir weicht zu Sentari zurück und bezieht neben ihm Stellung, damit Shan genügend Platz hat um zu kämpfen. Immer wieder zuckt Laindir etwas zusammen und weicht etwas zurück, wenn die beiden Skelette zum Angriff übergehen und bedrohlich etwas näher kommen. In dieser Situation scheint es, als wenn Laindir euch nicht unterstützen kann...

Riku [Ich nehme an, dass mein KK-Gürtel und meine magische Rüstung gerade nicht aktiviert werden können, richtig? Vor dem Kampf habe ich natürlich alle Sachen wie Rucksack abgelegt (nur Rüstung, Waffe und Heiltrank bleiben).]: Ich versuche das Skelett mit kraftvollen Hieben, gezielt vor allem an seinen Kampfarmen zu treffen, um es ggf. so kampfunfähig zu machen. Je nachdem, ob das Skelett meinen Attacken gut oder schlecht entgehen kann, verwirre ich das Skelett mit ab und zu geführten Finten. Auf diese folgend lege ich meine ganze Kraft in die Hiebe, auch wenn mich diese zunehmend müde machen [Wie steht es um meine Ausdauer?] Aber vielleicht schaffe ich es dadurch einen Volltreffer zu landen, der die Rüstung des Skeletts so gut durchdringt, um ihm ernsthaft schaden zu können! Während des Kampfes schaue ich mich ab und zu ganz kurz zu Shan um, da ich mir Sorgen mache, ob er in seinem durch die Krankheit geschwächten Zustand lang genug durchhalten kann. [Brüllend]"Bei den Kami, fahr zur Hölle du mieser Knochenhaufen!"

Sentari: Bis zum zerreißen gespannt steht Sentari in der Mitte des Raumes, die Knöchel seiner Finger treten weiß hervor, so fest umklammert er seinen Bo mit der linken, den Magierstab mit der rechten Hand. Einer Eingebung folgend geht er zum Feuer, nimmt einen an einem Ende möglicht stark glühenden Holzscheit und wirft diesen auf Shans Skelett, wenn die Chance Shan aus versehen zu treffen am geringsten ist. "Wiedergänger - vielleicht auch diese Untoten hier; auch wenn ich es nicht glaube; aber man sollte alles versuchen; vielleicht lenkt es wenigstens ab..." murmelt Sentari dabei, um sich von seiner Machtlosigkeit abzulenken. Sentaris Magierstab bleibt in der Nähe des Feuers auf dem Boden liegen.

[Riku: @Yal el Tanim: Nette Grafiken - genauso hatte ich mir die Brücke auch vorgestellt :)]
[Yal el Tanim: @Riku: Die Brücke oben ist von Shan. Er hat sich da sehr viel Mühe gemacht, der gute!]

Yal el Tanim: [@Riku: Ja, muss Deine Annahmen nachschauenderweise bestätigen. Deine Ausdauer ist bisher nur leicht gemindert durch den einen Treffer.] Rikus nächste, mit aller Kraft geführte Attacke trifft den Untoten an Helm und Schulter, womit er durch die rohe Gewalt immerhin leichte Beschädigungen am Schädel erzeugt. Der Untote kommt jedoch ins Wanken und Riku erhält wie Shan kurz zuvor eine wunderbare Gelegenheit...

Shan: Shan versucht die blöße des Skeletts zu nutzen und gezielt in eine Lücke der Rüstung zu schlagen [Emaine Tsuki]. Mit links versucht er eine normale Attacke. Danach beschränkt er sich wieder auf einen Defensiven Stil [Emaina Tsuki, und zwei Parade (Emaine Uke Dachi und Normale Parade)].

Riku: "Jetzt..." murmelt Riku und versucht einen heftigen, senkrecht von oben nach unten geführten Schlag [Chu-I-Geki], um dem Skelett das rechte Schulterblatt zu zertrümmern... Danach versucht er wieder mit gezielten Finten die Deckung des Gegners zu durchdringen.

Yal el Tanim: Shans mit großer Behändigkeit geführte Doppelattacke trifft das Skelett mit überragender Wirkung in die knochige Fratze und an die Beine, was nach einigem Splittern ein äußerst schwer angeschlagenes, aber noch weiterkämpfendes Totengerippe ergibt. Während Shan kurz darauf diesem mit einem wieder aus der Defensive geführten Treffer den Rest gibt, trifft Riku seinen strauchelnden Gegner derart zerstörerisch, dass von diesem nur ein Haufen Staubes, Knochen und verbogenen rostigen Metalls bleibt. Gegen die Kampfkünste der beiden konnten selbst die schrecklichen schwer gerüsteten Gerippe nichts ausrichten! Gleichwohl überkommt Shan nach der Anstrengung ein Hustenanfall und der ein wenig verausgabte Riku atmet schwer und stützt sich kurz an der Wand ab, während er den Knochenstaub aus seinem Tetsubo schüttelt. [Es gibt nun schon mal einen kleinen Vorschuss für die AP Normoras von 24. Sentari braucht jetzt noch 189 AP zur nächsten Stufe, alle anderen mehr.]

Riku: Angestrengt keuchend lehne ich einige Zeit an der Wand. Währenddessen werfe ich Shan einen anerkennenden Blick zu: "Gut gemacht!" Dann beginne ich mich nach Verletzungen und Schäden an Waffe und Rüstung zu untersuchen. Zu den anderen sage ich: "Die Kami standen uns bei - ich hätte nicht gedacht, dass wir so ungeschoren davon kommen!". Neugierig erkunde ich welche Skelette denn uns nun angegriffen haben - vermutlich sind es die, die wir auf unserer Karte bereits verzeichnet hatten? In dem Fall wäre die Treppe von der Gewölbezisterne das nächste was wir erkunden sollten!

Sentari: Sentari untersucht die überreste der Untoten mit spitzen Fingern und hält auch einmal einen Fingerknochen über das Feuer, bevor er die Gerippe ordentlich in einer entfernten Ecke des Raumes zur hoffentlich letzten Ruhe legt. "Wir sollten uns erst einmal erholen, bevor wir weiter erforschen. Wir sind jetzt schon in Gefahr, denn wir wissen nicht, ob noch mehr kommen werden. allerdings können wir unseren warmen Lagerplatz aufgeben. Wir sollten mindestens 2 Tage rasten und eine Wache an dem Loch in der Treppe aufstellen. Dort sollten wir auch schon das Seil an meinen Bo gebunden bereitlegen, falls wir nach draußen fliehen müssen. Na ja, vielleicht können wir noch schauen, ob das die beiden Untoten waren, die wir hier schon gesehen haben."

Yal el Tanim: Rikus Verletzungen sind gering, die Rüstung hat nun eine tiefe Kerbe mehr in Holz und Leder - was sie durchaus aushalten kann. Ein erster Kundschaftsgang offenbart, dass die schwer gerüsteten untoten Wächter nun tatsächlich fort sind. Jin Li kehrt mittlerweile zurück. [Ich warte auf eine Klärung der Umstände, da Riku und Sentari geteilter Meinung über das weitere Vorgehen sind]

Riku: Wenn es für die Gesundung von Shan nötig / förderlich ist, dann bin ich auch für ein Weiterrasten. Ansonsten sollten wir aber nicht unnötig viel weitere Zeit hier in Normora verbringen...

Yal el Tanim: [Förderlich wäre Bettruhe für Shan - aber ob es für den Grad seiner Erkrankung wirklich nötig ist, ist derzeit noch unklar. Shan hustet zwar, ist aber noch gut auf den Beinen wie man gesehen hat. Andererseits könnte die Erkrankung gerade erst am Beginnen sein.]

Riku: Wir sollten kein Risiko eingehen, also zwei Tage Bettruhe für Shan und beobachten wie sich die Erkrankung entwickelt. Wenn wir hier wieder lebend aus Normora rauskommen sollen, dürfen wir nicht geschwächt sein.

Yal el Tanim: Shan wird in der Folgezeit in der Tat von der Keuche stärker erwischt, durch Bettruhe und improvisierten Tee kuriert Jin Li ihn aber in zwei Tagen wieder so, dass er zumindest im Komplex aktiv werden kann. Draußen länger herumlaufen empfiehlt Jin Li Shan erst einen Tag später. Während der Genesungszeit musstet ihr natürlich öfters raus zum Holz holen und Abstand von Shan halten wegen Ansteckungsgefahr. Dabei wartetet ihr einmal im Kanaleingang, da ein Irrhalkenreiter am ersten Tag 5. Stunde am Nachmittag über dem See kreist. Wir schreiben nach den zwei Übernachtungen den 2. Wassertag Heimmond. [Sentari & Jin Li: Welche Runen wiedererinnern? (Sentari Mehres 0 Hz 0 R 1 V/W/K, Iathein 2 Hz, 2R; Jin Li Ammakalar 11 Hz 30 R 4V 2W 2K 2M 1T 1D 1Sz, Etrâdere 2 Hz 8 R 2 V 1 W 1 K, Etrâdekar 1 Hz 1 R 1 V/W/K, Kizara voll)] Laindir, Riku und die Magier körperlich sind voll erholt. Wetter am 2. Wassertag: Wolkenlos, leicht diesig, wenig Wind, Temperatur tags +5°, nachts -5°, Boden feucht. [Wir können schon mit der Erkundung weitermachen und die Runenreg. nachholen]

Shan: Da sich Shan auch nach den zwei Tagen nicht absolut fit fühlt, schlägt er vor erst einen Tag später den Komplex zu erkunden, um einen Rückfall möglichst ganz auszuschließen. Wenn seine Gefährten aber von Neugier gedrängt schon früher weiter den Komplex erforschen wollen, geht er dann doch mit. Er schlägt in dem Fall vor, erstmal die Treppe nach oben zu steigen und den Gang weiter zu erkunden: "Da kann man wenigsten nicht ins Wasser fallen", meint er zwinkernd.

Yal el Tanim: Da die Gefährten von ihrer Neugier geradezu schon zerrissen wurden und nur wegen der Gefahr herumstreifender Untoter für Shan nicht schon ohne ihn loszogen, werden sie jetzt sofort aufbrechen [Ich erinnere noch mal an eure Neugier: Sentari&Laindir: 7, Jin Li&Riku: 6, allein Shan hat "nur" 4]
Hinter der 30°-Biegung wo der untote Wächter gestanden hatte führt eine Treppe einen langen Weg hinab, allerdings nicht ganz so weit herunter wie ihr vorher nach oben stiegt. Danach geht es 30° zurück nach links in ein Königssaal-artiges Gewölbe, in dem ein schwerer und erstickender Geruch nach feuchtem Friedhof haftet. Links und rechts reihen sich je ein Dutzend eher schlichte Steintische mit darauf offen sorgsam hingelegten skelettierten Bestatteten. Die meisten waren wohl Adlige oder Samurai, da Schmuck und rostige Schwerter der Alten Zeit sehr geordnet an ihnen liegen. Kleine und große Urnen mit unbekanntem Inhalt stehen auf den Tischen und daneben. Noch viel mehr ungeordnete Knochen von Leibeigenen liegen neben den Steintischen, es sind etwa 2-3 Bestattete pro Adligem. Das Gewölbe endet an einem erhöht stehenden geschlossenen Sarkophag, der nur am Rand mit Mustern verziert ist und eine ebene Schließplatte aufweist. An der Rückwand dahinter stehen in Hochsprache allerlei Sätze, in Nischen sind hier Moderhaufen zu sehen die wohl einst Bücher waren. Das Gewölbe hat je einen 2,5 Schritt breiten Ausgang hinter den ersten beiden Sarkophagen links und rechts nahe des Eingangs.

Shan: "Ich denke Jin Li-Sama, kann die Schriften hinter dem Sarkophag am besten vorlesen." Wenn sich nichts mehr weiteres Interessantes aus den Schriften ergibt und es keinen triftigen Grund gibt den Deckel des Sarkophags zu heben, ist Shan dagegen die Ruhe des Toten zu stören und stattdessen dafür den vom Eingang aus nach links führenden Gang zu erkunden.

Sentari: [Regenerationen: 1 Mehres Herz + 2 Mehres Runen; 5 Iathein Runen] Sentari macht sich Sorgen, da er eine verzögerte Ausführung eines seiner Zauber befürchtet. Ohne die nötigen Runen kann das bestimmt sehr unangenehm werden. Er bindet seine Hand nachts am Magierstab fest, um wenigstens jederzeit den ersten Stabzauber nutzen zu können. Schon kurz nachdem der Schock, dass sich die Untoten von selbst in Bewegung setzen, abgeklungen ist, wird Sentari unruhiger. Sentari stellt Vermutungen über den Auslöser der Skelettbewegungen an, versucht Laindir neue Vokabeln zu entlocken, oder besser noch alte elwische Geschichten, fragt Jin Li nach magischem Wissen aus, übt Stabkampf und fragt Jin Li und Shan ab und zu, ob es ihrer Meinung nach sinnvoll ist bald weiterzugehen.

Sentari ist der gleichen Meinung wie Shan im Königssaal-Grab. Er ließt mit Jin Li die Schriften auf der Hochsprache aus der größtmöglichen Entfernung. Dabei gehen sie umso vorsichtiger vor, je näher sie dem großen Sarkophag kommen und gehen niemals näher als maximal 3 Schritt an diesen heran.

Shan: Sentari bei seinen Stabübungen zu beobachten, ist für Shan eine willkommen Abwechslung vom langweiligen Rumliegen während der Krankheitstage. Jedenfalls wenn Sentari ihm dabei nicht zu nahe kommt und ihm mit dem Stab vor dem Gesicht rumfuchtelt. Ansonsten wird er den einen oder anderen Kommentar und Tipp dazu abgeben: "Schon ganz gut. Versuche aber bei der Links-Rechts-Kombination noch mehr die Hüfte mit zu drehen, damit haben die Schläge mehr Wucht, Sentari-San."

Yal el Tanim: Die Inschriften offenbaren: "Hier liegt Tsaifu Guliang Rangsi Yuezheng der Kluge aus der ehrenwerten Abstammung der Tsaifu. Den Himmeln aufgestiegen, die Rituale der Grablegung im siebten, begraben jedoch im achten Jahr, zählend von des Reiches Normora Großer Krise, und seine Sterndeuter, Diener und Untertanen. Durch das Edikt des Weisen Korakh, herrschend mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet, verbannt zu der feuchten Kammern der Kavernen ohne Ruhe. Ehrenvoller Berater dessen herrschend mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet, durch den Angriff der der Insel entsprungenen Barbaren geehrt, durch die Verhandlungen der zerstrittenen Teile des unsrigen prächtigen Reiches geehrt, durch seine Beratung und das Vertrauen dessen, herrschend mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet, in der Großen Krise Zeit sich so sehr bewährend geehrt und erhöht. Rechte Hand, und ihm vertrauter treuer Diener dessen, herrschend mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet. Allein, ihm nicht verzeihend dass er die ihm Angetraute halten wollte, eben diejenige auf die der Weise, herrschend mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet, sein allsehendes Auge geworfen, dieser seine unsterbliche Seele zur Warnung aller hier verwahrte.
Eine Zeitspanne dauernd, bis dass diese Welt endet und die Alten Götter wiederkehren.
Ehre sei Tsaifu Guliang Rangsi Yuezheng dem Klugen und Ruhe werde ihm zuteil. Ehre sei auf immer Korakh dem Weisen, beherrschend Normora mit den Kräften und durch den Namen der Himmel gesegnet."
Der rechte Gang führt nach gut fünfzehn Schritt in einen Einsturz. Der linke Gang führt gerade und fast eben, über wenige Stufen zu einem Fels der sich über einen Schiebemechanismus als geheimer Ausgang auf den Pfad am Bergschluchtsee öffnen lässt. Kurz vor dem verrückbaren Felsen befinden sich hier Darstellungen von finsteren (Todes-)Kami in kleinen Schreinen an beiden Wänden.

Shan: Shan versucht den Text selbst noch einmal langsam für sich zu lesen. Da er in der Hochsprache aber nicht sehr bewandert ist, muss er Jin Li bitten den Sinn des Textes etwas zu entwirren. Dann rekapituliert er: "Also dieser Tsaifu, war der Berater von Korakh. Vielleicht war er dann ähnlich mächtig wie Amiru Tenno. Und er hat sich u. a. hervor getan als diese Barbaren angegriffen haben. Könnte die Insel, die hier genannt wird, meine Heimatinsel sein? Normora scheint wohl nach Streitigkeiten in verschiedene Reiche zerfallen zu sein. Wir sind wohl im westlichen Teil. Dann ist Tsaifu in Ungnade gefallen, weil er seine Frau nicht an Korakh abtreten wollte. Denkt ihr das Tsaifus Seele wirklich hierher verbannt wurde? Dann müssen wir besonders aufpassen und dürfen bloß nicht den Sarkophag öffnen."

Shan schlägt nach der Erkundigung der Seitengänge nun vor, zur Gewölbe-Zisterne zu gehen und die Treppe nach [oben / unten ?] zu gehen. Jedenfalls wenn der Einsturz im rechten Gang nicht so aussieht, als ob man ihn in leicht und in kurzer Zeit freiräumen kann.

Laindir: Laindir hat während der Krankheitspausierung Jin Lee bei der Versorgung der Kranken geholfen und hat in der restlichen Zeit entweder seine Kleidung ausgebessert / verziert, sich um die anfallenden Dinge gekümmert (Holz / Nahrung) oder einiges an Zeit investiert um weitere gute Pfeile herzustellen. Auf Sentaris drängen, ihm mehr Wörter der elwischen Srache beizubringen, ist er dabei nicht eingegangen.
Nach den zwei Tagen, war Laindir auf alle Fälle auch dafür, den Komplex ohne umschweife weiter zu erforschen, da wir schon lange genug "untätig" herumgesessen sind.
Bei der Bedeutung der Inschrift hält sich Laindir mit Vermutungen zurück, auch scheint er Probleme zu haben, den verworrenen Sätzen einen Sinn abzugewinnen.
Nachdem wir die beiden Gänge erkundet haben, schließt sich Laindir Shans Meinung an, die Treppe zu untersuchen.

Yal el Tanim: Die Treppe von der Zisterne aus nach unten setzt sich nach dem Absatz nochmal um die gleiche Stufenzahl fort. Dann erspäht die Gruppe einen vergleichsweise kleineren, recht trockenen Gewölberaum, in dem nahe der Rückwand drei unterschiedlich große schlanke Sockel stehen. Der mittlere ist fast brusthoch und trägt eine Palanthir-ähnliche Kugel in der blauer bis schwarz-violetter Nebel wabert, die anderen halten tiefer gelegene kleinere solche Kugeln die weniger magisch aussehen. Die Rückwand enthält ähnliche Inschriften wie die Grabkammer. Doch zwei der uralten Toten stehen mit altertümlichen Zweihandschwertern spinnwebverhangen Spalier und bewachen die sonst ausweglose Kammer.

Sentari: [Kartenlegende zur Treppenrichtung: oben ))))) unten (((((( oben ] Sentari fragt natürlich nach dem Grund, wenn Laindir ihm nichts beibringen will. Er ist gerne zu Kompromissen bereit, z.B. für eine neue Vokabel eine sechstel Stunde konzentriert an der Aussprache alter zu arbeiten. Shans Ratschläge nimmt Sentari gerne an und bemüht sich redlich diese in für Shan sicherer Entfernung zu verinnerlichen. Er spricht sonst auch gerne mit Jin-Li-Sensei und auch Shan. Dabei stellt er zum Beispiel die Vermutung auf, dass der tote König den großen Nebel, der so lange über dem ganzen Reich lag, für seine Suche nach Normora wieder aufgelöst hat. Wie reagiert ihr darauf?
"Das beste wäre, wenn wir die Skelette irgendwie mit Fernkampfmethoden oben von der Treppe aus bekämpfen könnten. Einen Nahkampf sollten unsere tapferen Kämpfer erst in eingen Tagen wagen. Können wir vielleicht aus den alten Waffenständern eine Walze/Barrikade bauen, mit der wir die Skelette am erklimmen der Treppe hindern könnten? Bringt diese Metallarmbrust vielleicht noch etwas? Sonst können wir auch gerne den Hauptkanal weitergehen, diesmal aber mit schon ausgepacktem und wurfbereitem Seil."

Laindir: "Über den Zeitpunkt und die Art des Unterrichts, entscheidet der Lehrer... zumindestens ist das bei uns Elwae so... Und dieser Ort, ist sicherlich nicht die richtige Umgebung um dir, jungem Schüler, etwas von meiner Sprache beizubringen. Kein Wort würde an solch einem Platz, seine wahre Bedeutung und Wirkung erreichen. Schon gar nicht aus dem Munde eines Menschen. Wir werden den Unterricht fortführen, wenn wir uns an einem reineren Ort aufhalten."
Bei Sentaris Theorie schaut Laindir interessiert von seiner Tätigkeit auf und wartet ab, was die anderen einzuwerfen haben. Bringt jedoch keine eigene Theorie mit ein.
"Die Skelette mit unseren Bögen zu bekämpfen ist keine gute Idee. Das Holz/Knochen/Sehne ist/sind zwar wieder größtenteils trocken, jedoch möchte ich im Moment nicht riskieren einen unserer Bögen deshalb zu verlieren. Die Armbrust wird wohl leider auch nicht genügend Schaden anrichten... wir könnten es jedoch für einen Schuss vor einem Angriff versuchen... Aber ihr wisst ja, dass selbst unsere sehr genau gezielten Schüsse kaum eine Wirkung gezeigt haben. Mir missfällt es ebenfalls Shan und Riku schon wieder kämpfen zu sehen. Wenn wir jedoch dort hinab wollen, dann werden wir kaum eine anderen Wahl haben".

Riku: Zu der Vermutung von Sentari gebe ich kein Kommentar ab und zucke nur mit den Schultern. Als wir den Raum erspähen, sage ich: "Volltreffer! Das sieht nach dem interessantesten Raum aus, den wir bisher gefunden haben. Allerdings ist mir diese Kugel mit dem wabernden Nebel nicht geheuer... das sollte Jin Li untersuchen." Getrieben von Neugier und der Bestätigung aus dem letzten erfolgreichen Kampf gegen die Skelette, bin ich nicht dafür erst den Hauptgang weiter zu untersuchen, sondern die Skelette jetzt und direkt im Nahkampf anzugehen. [Mein Geflecht ist wieder einsatzbereit, richtig? Wann ist mein Kraftgürtel wieder aktivierbar?].

Shan: Als Sentari seine Theorie mit dem Nebel vorbringt, sieht er kurz zu den anderen, überlegt und meint dann: "Es hätte jedenfalls in der Macht des tote Königs gelegen den Nebel wieder aufzulösen." Da Shan nicht besonders gut lügen kann, könnte Sentari merken, dass noch mehr hinter der Aussage steckt. Zum Kampf mit den Untoten meint Shan, dass wir früher oder später eh gegen die Skelette vorgehen werden. Dann können wir auch gleich angreifen. Ein Schuß mit der Armbrust könnte was bringen, aber weitere Fernkampfattacken hält er wie Laindir auch für sinnlos. Und irgendwelche Barrikaden zu errichten dauert zu lange und bringt nur wenig. Nach einer kurzen Besprechung mit Riku, wer welches Skelett übernimmt, zieht er seine Säbel und ist bereit zu kämpfen.

Yal el Tanim: [Das Geflecht ist einsatzbereit und der Kraftgürtel braucht noch eine Übernachtung und ~7 Stunden Zeit.] Als Shan und Riku sich mit gezogenen Waffen den Skeletten nähern, während Sentari wahrscheinlich etwas unglücklich über die mangelnde Vorbereitung erscheint, fällt den Kämpfern auf dass die Skelette mit rostigen Stützen in diese Position gestellt wurden und völlig starr bleiben. [Unmodifizierte TA-Probe, da man in nächster Nähe zwischen ihnen durchtreten muss: Schlägt bei niemandem an.] Die linke Kugel wabert deutlich dezenter grünlich, während die kleinste rechts auf dem kleinsten Sockel aus gewöhnlichem tiefbraun-rötlichem Vulkanglas zu bestehen scheint; die mittlere, größte und farblich dynamischste Kugel zieht daher am meisten eure Aufmerksamkeit an sich.

Sentari: [würfel mal Menschenkenntnis, ob Sentari beim Gespräch über den Nebel was bemerkt. Er achtet jedenfalls nicht genau auf die Reaktion.] Sehr vorsichtig den Weg zu den Kugeln betrachtend, immer nach Hinweisen auf noch versteckte Gefahren, seinen es mechanische Fallen oder magische Geflechte suchend, nähert sich Sentari den Kugeln. "Leider kann ich sie heute noch nicht analysieren. Wie viele Analysis-Geflechte haben wir noch? Wisst ihr vielleicht auch so, um was es sich handeln könnte?" Sentari überlegt kurz, ob er während seiner Ausbildung schon mal von etwas ähnlichem gehört hat. Ohne sie zu berühren, würde Sentari auch seine Hand bis auf wenige Finger erst an die linke, dann auch an die Kugel in der Mitte halten und schauen, ob der Nebel darauf reagiert.

Yal el Tanim: [Sentari Menschenkenntnis missl um 3, andererseits wäre Shans Lügen missl um 10. Ihr habt noch 1 normales und 1 gutes Analysis-Geflecht. Magische Kugeln gibt es viele, jedoch was diese speziellen hier darstellen ist unklar. Geschichten im Reiches der Blüten umfassen beispielsweise auch Schwarze Augen.] Die Kugeln reagieren auf Sentaris Annäherung nicht deutlich, wobei es durch das Wabern schwierig zu sagen wäre ob sich Nuancen änderten.

Riku: Wie Sentari erkunde ich den Raum ebenfalls vorsichtig - es könnten ja noch irgendwelche Fallen hier versteckt sein. Nachdem die Skelette als Attrappen enttarnt wurden, sage ich: "Hätte mich auch gewundert, wenn nach dem Skelett-Wächter nochmal zwei weitere Wächter hier postiert gewesen wären... es scheint wir sind die Ersten, die diesen Kugeln nahe kommen. Sie sehen sehr besonders aus, aber sie wirken unheimlich auf mich. Wir sollten sie auf jeden Fall analysieren, bevor wir sie einfach berühren oder sogar mitnehmen. Wir sollten das starke Geflecht auf die größte Kugel anwenden!"

Yal el Tanim: Es erweist sich als gute Entscheidung, das starke Geflecht zu verwenden - Denn der erste übersetzte Satz der leuchtenden Deastash-Zeichen lautet "Diesem Geflecht war starker Widerstand entgegengesetzt, welcher durchbrochen wurde. 19,5 Finger durchmessende Glaskugel, hochreines Obsidian mit Mondsilberfäden, gegossen. Alter: 2203 Jahre. Herkunft: Gießerei der Thaumaturgischen Alchimie unter der Schützenden Hand der Himmel Diener Khorak des Westlichen Normora. Ablach-Dor Geflecht der unterbrochenen immerwährenden Bannung in die Weltenebene des Ewigen Fallens, Zurechnung: Unterwelt. Gefangene Seele des Gelehrten und Legaten Tsaifu Guliang Rangsi Yuezheng, zu seiner Zeit genannt "Der Kluge"."

Sentari: "Der arme Tsaifu. Seine Seele auf immer Gefangen, nur weil er seine Frau nicht an den Deastash abgeben wollte. Eigentlich sollten wir ihn befreien, aber das dürfte zu großen Problemen führen. Wir wissen noch nicht, was seine Frau wollte. Auf jeden Fall ist es unwahrscheinlich, dass wir diese Kugeln - ich gehe davon aus, dass die kleineren seine engsten Vertrauten gefangen halten - im magischen Lager eintauschen können." ... "Gehen wir den großen Kanal weiter und halten das Seil bereit. Haltet ihr die Aufstellung - Riku vorne, dann Laindir mit einer Lampe, Sentari, Shan mit Seil und Jin Li mit Leuchtstein - für sinnvoll? Riku mit seiner Rüstung vorne und so kann Laindir vielleicht noch besser sehen, wenn er die Lampe geschickt hält. Im Ernstfall gibt er mir dann schnell die Lampe und hat beide Hände frei."

Yal el Tanim: Nachdem ihr wieder an dem kalten, zugigen Kanal mit dem schnell dahinfließenden Wasser entlanggingt, gilt es das Hindernis der kalkig-glitschigen Metallleiter zu überwinden. Auch wenn Riku einmal stark abrutscht und sich nur noch mit dem Ellbogen halten kann, gelingt es euch mit einiger Sorgfalt und Zeit, das mit sechs Schritt nicht ganz niedrige Hindernis zu überwinden. Etwa zwanzig Schritt später weitet sich der Kanal zu einem fünfzehn Schritte durchmessenden Becken unter einem Gewölbe, dessen Decke teilweise und Rückseite völlig natürlich belassen wurde. Der Randweg reicht auf beiden Seiten nur bis zur Rückwand und umrundet damit halb ein ebenfalls auf natürlichem Fels gelegenes und an zwei Stellen scheinbar tiefer als zwei Schritt ausgedehntes Becken. In der Mitte reicht eine Kaskade von riesigen Stalaktiten bis fast zur Wasseroberfläche, an denen Wasser herunterrinnt. Die größten Quellen scheinen an der Rückwand unter Wasser zu liegen, doch ein Teil des Wassers stammt von einem Riss in der Mitte der Rückwand, durch den man unter Mühen und nicht ohne völlig nass zu werden in den Berg hinein klettern könnte. Am Ende der Wege liegt jeweils ein Grabtisch, dessen rechter noch einen Bestatteten bahrt, dessen Knochen teilweise durch Kalk und glitzernde Kristallisierung mit dem Steintisch verwachsen ist. Auch hier finden sich zwei verschiedengroße Urnen neben jedem der beiden Tische. Während ihr euch das Becken anschaut, sträuben sich Riku und Laindir die Nackenhaare und sie ahnen die Anwesenheit von etwas Seltsamem hier, das nicht sein sollte.

Sentari: Wir eilen möglichst leise und schnell zu einer sehr flachen und durch Stalagmiten vom Wasser etwas geschützten Stelle, oder, falls es die nicht gibt wieder zum Kanal zurück. Sentari beobachtet dabei aufmerksam das Wasser.

Yal el Tanim: Es scheint keine unmittelbare Gefahr zu drohen, auch wenn das seltsame Gefühl vor allem Riku zu schaffen macht, solange ihr euch nahe der felsigen Rückwand aufhaltet.

Riku: Zu Sentaris Worten meinend: "In der Tat bedauernswert... wie kann man nur so etwas Böses tun. Die Seele für immer in die Unterwelt zu verbannen. Sie muss dort entsetzlichen Qualen ausgesetzt sein. Ich frage mich, inwieweit wir diese Seele überhaupt noch retten könnten, selbst wenn es uns gelänge sie aus der Unterwelt zu befreien. Natürlich könnte es dadurch auch möglich sein, an viele Informationen über Normora zu gelangen. Dass in den kleinen Kugeln Vertraute des Legaten gefangen gehalten werden, klingt mir einleuchtend. Vielleicht sollten wir aber dennoch später eine dieser Kugeln analysieren." Im Gewölbe: "Wartet! Irgendetwas stimmt hier nicht... ich glaube es lauert irgendetwas im Wasser - ein Ungeheuer oder etwas Magisches? Ich weiß es nicht." An unsere Zauberer gerichtet: "Könnt ihr erkennen, ob ein magisches Wesen in dem See lauert? Bevor wir nicht mehr wissen, halte ich es nicht für gut, uns dem See zu nähern."

[Riku: Anmerkung zum Forenspiel: Ich wäre dafür, dass wir bei der nächsten Seite immer den aktuellsten Eintrag ganz oben einfügen (und nicht ganz unten), da man sonst ständig nach unten scrollen muss.]

[Yal el Tanim: Ist eine super Idee, machen wir so! Wir sollten sowieso bald eine neue Seite anfangen!]

Shan: "Also mir fällt hier nichts Ungewöhnliches auf, aber wir sollten auf jeden Fall auf euer Gefühl hören und sehr vorsichtig sein." Shan überprüft daraufhin, ob seine Säbel auch locker sitzen, so dass er sie notfalls schnell ziehen kann. Bei dem Wasser und der kälte könnten sie vielleicht festfrieren. [Wie sieht denn der Riss aus, sieht es aus, als könnte irgendwann die Rückwand aufbrechen und uns wegspülen? Auf der linken Seite liegt in dem Fall dann kein Skelett mehr, richtig?]

Yal el Tanim: Der Riss sieht stabil aus. Wenn ihr vorsichtig länger hier verweilt, bekommt auch Shan ein seltsames Gefühl. Deiner Meinung nach eine recht schwache übersinnliche Präsenz, wobei Du nicht sagen kannst ob von den Himmeln oder aus der Unterwelt - genausowenig, wo hier die Quelle der Präsenz liegen könnte.

[Shan: Es scheint so, als hätte gerade niemand mehr eine Idee, wie es jetzt weiter geht :-) ]
Shan bestättigt natürlich, dass er auch dann auch eine übersinnliche Präsenz spürt. Meint aber, dass er nun auch nicht weiß wie wir nun weiter vorgehen sollten und schaut die anderen ratlos an. Auf gut Glück irgendwas hier zu analysieren, hält er jedoch für wenig sinnvoll.

Yal el Tanim: [Ich weise mal noch darauf hin, dass im Kugelraum noch von euch unübersetzte Hochsprache-Texte an der Rückwand sind (siehe oben ^^). Ab So abend bin ich drei Tage auf Dienstreise und weiß nicht ob ich dann zum Schreiben komme.]