DSA-WE bei Philip vom 9.2.-11.2.2018

3. Mondtag, Schwarzmond
Sie sehen den Menschen des Reichs der Blüten ähnlich. Sie sprechen jedoch nicht unsere Sprache. Sie tragen Stangen mit einer Holzfigur mit sich. In der Mitte des Dorfes steht außerdem eine Stange mit der selben Figur. Sie stellt einen Mann in einer Schuppenrüstung dar, wie man sie vom Festland des Reichs der Blüten kennt. Mit einem geraden Schwert (Jian) schneidet er sich den Kopf ab. Wir bekommen mit, dass sein Name wohl Atherias ist. Allgemein scheinen die Menschen uns für Boten ihrer Götter oder Ähnliches zu halten. Sie haben wohl gesehen, wie wir durch die Ringe geflogen sind. Sie bringen uns in ihr Dorf, wo wir erstmal übernachten.

3. Muttertag, Schwarzmond
Die Dorfbewohner wollen scheinbar Leute in einer anderen Siedlung benachrichtigen. Wir beschließen gleich mit den zwei Boten mit zu reisen. Es gibt keinen richtigen Weg, stattdessen laufen wir quer durch die Wildnis in Richtung Süden.

3. Wassertag, Schwarzmond
Wir kommen zu einer größeren Ortschaft namens Gond, die in einem sumpfigen Flussdelta liegt. Im Hafen befinden sich einige Schiffe. Es scheint ein Handelsposten zu sein. Sie bringen uns zu einem Bonzen, der eine etwas andere Form der Hochsprache spricht. Er fragt uns woher wir kommen. Vorsichtig antworten wir ihm. Er misstraut uns. Er weiß nicht so recht, ob wir vielleicht Häretiker sind. Er lässt uns zu einem Gelehrten bringen, der das genauer herausfinden soll. Dieser will uns auch nicht glauben und will uns schon der Kirche ausliefern. Als wir die Deastash erwähnen, hält er uns für Anhänger des Kultes der Deastash. Wir sollen sagen, dass wir aus Go Lang kommen und wir sollen lieber nicht erwähnen, dass wir zum Kult gehören. Dies ist zwar nicht direkt verboten, wird aber nicht gern gesehen. Die Leute sind recht religiös hier und beten hauptsächlich zu Shamahs, einem Sonnengott. Er sagt uns auch, dass wir im Reich Goliandt sind. Er erklärt uns ein wenig über das Reich auf. Die einfachen Bewohner sprechen meistens nur die gemeine Sprache, während einige Adlige nur die Hochsprache gelernt haben. Wir erfahren von ihm, dass es eine Prophezeihung über einen Auserwählten gibt, der am Ende das Böse besiegen wird. In der Hauptstadt ist vor einiger Zeit ein Kult bei dem es um diesen Auserwählten ging aufgeflammt. Wir vermuten Saetfion dahinter.

Wir bleiben fünf Tage in Gond und rüsten uns mit Hilfe des Gelehrten aus. Der Gelehrte kann uns keine Waffengenehmigung für Riku beschaffen. Er rät uns mit beim Fürsten der Provinz nachzufragen. Also buchen wir eine Schiffspassage in Richtung der Provinzhauptstadt Gorond. Den Gelehrten nehmen wir mit, damit er uns bei den Verhandlungen hilft. Rikus unerlaubte Waffen, packen wir in eine Transportkiste. Darüber legen wir Pelze und Felle, damit man sie beim Öffnen nicht sofort entdeckt.

4 Feuertag, Schwarzmond
Nach einem weiteren Tag kommen wir in Gorond an. Schon kurz nach unserer Ankunft wird uns von den Wächtern am Hafen mitgeteilt, dass wir uns auf der Burg bei einem bestimmten Bonzen melden sollen. Wir haben wohl gleich Aufmerksamkeit erregt. Unsere Kiste mit den Waffen wird auch zur Burg transportiert. Der Gelehrte rät uns, dem Fürsten ein Geschenk zu machen, um die Tür zu öffnen. Beim Bonzen bitten wir um eine Audienz beim Fürsten und erzählen ihm, dass wir ihm ein Geschenk machen wollen. Erst am nächsten Tag werden wir zum Fürsten vorgelassen. Wir übernachten in ordentlichen Zimmern auf der Burg.

4 Wassertag, Schwarzmond
Nur Sayo und Liusan werden zu Fürst Cùre vorgelassen. Neben dem Thron des Fürsten steht ein Hohepriester Shamashs. Wir übergeben dem Fürsten drei Unzen Juwelen als Geschenk und berichten ihm, dass wir aus Go Lang kommen. Er fragt uns etwas in der gemeinen Sprachen. Da wir nichts verstehen, droht unsere Tarnung aufzufliegen. Dann wiederholt er es jedoch nochmal auf Hochsprache, weil er wohl denkt, dass wir nicht richtig gehört hätten. Er möchte wissen, wo wir die Hochsprache gelernt haben, da diese mehr schlecht als recht über unsere Lippen kommt. Wir antworten in Go Lang. Dann kommen wir zu unserem eigentlichen Anliegen. Wir sagen, dass wir durch die Lande ziehen wollen, um Gutes zu tun und fragen, ob wir hier etwas tun können, gegen die bösen Mächte. Der Fürst versichtert uns, dass es in seiner Provinz nicht so schlecht bestellt ist wie in anderen Provinzen. Sayo meint, dass wir trotzdem gern helfen im Namen Shamashs. Liusan meint, dass wir durch alle Provinzen ziehen wollen, um in jeder Provinz etwas Gutes zu bewirken. Angesicht dem riesigen Reich ein aberwitziger Plan. Aber von so fanatischen Leuten hat man ja schon gehört. Er wird es sich überlegen, was wir für ihn tun können.

4. Blütentag – Fastentag, Zaubermond (2. Tag Schwarzzauberfasten)
Der Fürst benötigt weitere fünf Tage, um uns schließlich einen Auftrag zu übertragen. In der Zwischenzeit werden wir - immerhin angenehm zurückhaltend - von verschiedenen Personen beobachtet und der Fürst führt Gespräche mit dem Hohepriester Shamashs auf seiner Burg, die soweit sich sporadisch unsere Wege mit ihnen kreuzen, wohl Meinungsverschiedenheiten austragen, wobei die beiden jedoch weniger erbittert als konstruktiv streiten (sogar der Hohepriester - wir haben hier ja schon andere Gläubige erlebt -, der Fürst erscheint noch konstruktiver). Dann offenbart uns der Fürst, dass er uns gerne zum 2,5 Tagesmärsche entfernten Shamash-Kloster schicken will, als Pilgerreise unter seiner Empfehlung, aber insgeheim dort die Ausbildung der Kinder einmal etwas unter die Lupe nehmen sollen. Es werden nämlich aus der Stadt Gorond dort nach einer alten Abmachung 7 Kinder pro Jahr hingeschickt, deren langfristiger Verbleib fragwürdig ist. Während angeblich nur wenige während der sehr harten Ausbildung (Kontakt mit der Außenwelt weitgehend verboten) sterben würden, eigneten sich danach die meisten nach Angaben des Abtes so sehr als Priester, dass sie für die weitere Ausbildung ins Herz des Reiches geschickt würden, wobei über eine lange Zeit hinweg nur sehr, sehr wenige der Kinder jemals später wieder zu ihren Eltern zu Besuch kamen. Das bereitet dem Fürst Sorgen, wie er sagt - allerdings ist Fürst Cùre selbst außerordentlich schwer zu lesen. Unser Gelehrter warnt uns, dass ein sehr berüchtigter Hohepriesterritter das Kloster gegen "Anfechtungen des Bösen" bewacht, der für "Feinde des Glaubens" sehr gefährlich sein soll.